Sonntag, 9. Dezember 2018

Freude im Advent

Wie schon in den beiden letzten Jahren, habe ich auch dieses Mal bei Manus Briefkalender-Aktion teilgenommen. Jeden Tag eine kleine Freude - das macht so viel Spaß. Im November trudelten die ersten Briefe ein und nun darf ich jeden Tag einen öffnen.


Am 1. Dezember hatte ich vor lauter Freude über dieses feine Geschenk von Veronika völlig vergessen, erst einmal ein Foto davon zu machen. Das fiel mir erst am nächsten Tag ein. Der Brief für den 2. Dezember ist leider nicht angekommen. Aber dann brachte jeder Tag eine andere Überraschung von Birgit, von Manu, von Milena, von Nicole, von Tanja und von der anderen Nicole. Vielen, vielen lieben Dank dafür.
Heute nun ist der Tag, an dem mein Umschlag geöffnet wird. Ich habe lange  überlegt, was ich hineinpacken soll. Aber es sollte unbedingt etwas aus Holz sein. Ich mag dieses Material. Doch was passt in einen Briefumschlag? Als ich dann endlich eine Idee hatte, ging alles ganz schnell.


Auf dem Baumarkt eine Leiste gekauft, den Küchentisch zur Werkbank umfunktioniert und los ging's: sägen, schleifen, bohren, Bändchen befestigen, fertig.
Damit die anderen auch noch ein bisschen damit spielen können, habe ich das Holz roh belassen. So kann jeder sein Haus ganz nach Belieben bemalen, bekleben oder beizen oder ölen oder was ihm/ihr sonst dazu einfällt.


Mein Häuschen, das mit dem verpatzten Loch, habe ich mir bemalt und an die Eukalyptuszweige in der Küche gehängt. Ich würde zu gerne wissen, was die anderen mit ihren Häuschen machen.

Euch allen einen schönen 2. Advent
Lieben Gruß
Katala

P.S.: Liebe Manu, auch an dieser Stelle Dir noch einmal vielen Dank dafür, dass Du auch dieses Jahr diese feine Aktion organisiert hast.

Dienstag, 4. Dezember 2018

November

Irgendwie ist der November an mir vorbeigerauscht. Ich habe die Tage gezählt, aber nicht, weil ich den 1. Dezember nicht erwarten konnten, sondern weil ich ein klein wenig Panik hatte, dass nicht alles rechtzeitig fertig wird. Hat aber geklappt. Allerdings habe ich dadurch kaum Fotos gemacht. Ist meinem Hirn total entfallen. Erst in den letzten Tagen bin ich schnell noch einmal durch die Wohnung gesaust und habe ein bisschen herumgeknipst.


Was also war im November? Viel Bastelei für diverse Adventskalender. Kann ich hier aber nicht zeigen.Wäre ja die Überraschung weg.
Garten und vor allem der Balkon mussten vor den ersten Frösten winterfest gemacht werden. Die Peperoni habe ich mir in die Wohnung geholt, damit die letzten Früchte noch reifen können. Für die Tomaten hatte ich keinen Platz. Schade.
Aus den abgeschnittenen Hortensienblüten der Nachbarin habe ich mir einen Kranz gebunden und für die Kinder, wie jedes Jahr, einen Adventskranz.
Ich habe mir die ersten Tulpen geleiset und mit Tanne und Paffenhütchen einen Winterstrauß daraus gemacht. Eukalyptusblüten habe ich mir auch gegönnt.
Und weil ich auch dieses Jahr wieder an Manus Adventskalender-Aktion teilnehme, ist ganz viel Post eingetrudelt. Die ersten Umschläge sind inzwischen geöffnet. Aber dazu später.
Nun schicke ich die Collage noch schnell zu Birgitt und dann gehe ich wieder an meine Werkeleien. Jetzt sind die Weihnachtsgeschenke dran.
Euch allen eine schöne Adventswoche
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 1. November 2018

Monatscollage Oktober



Goldener Oktober. Die ersten Wochen hat es wunderbar geklappt. Die Sonne schien, es war noch immer spätsommerlich warm und die Erde war staubtrocken. Trotzdem fanden wir bei einem Spaziergang an der Dahme in Ufernähe einen Steinpilz und einen Birkenpilz, beide ohne Maden. Dafür hat es mit dem Angeln nicht so gut geklappt - kein Fischlein wollte beißen. Aber die Sonnenuntergänge haben es wettgemacht.
Seit hier Ferien sind, hüte ich den Hof der Kinder - die Gänse, die Hühner, die Katzen, die Blumen und die Vögel. Es hat ein bisschen geregnet und das brachte mir eine schöne große Krause Glucke.
Zwischendurch fahre ich immer mal nach Hause, um dort nach dem Rechten zu sehen, die Balkonpflanzen zu gießen und auch um diese Collage zu basten, denn mein Laptop im Altenteil ist leider an Altersschwäche gestorben.

Und wir waren im Oktober mit einem Freund für ein verlängertes Wochenende in Kraukau. Eine wunderschöne Stadt. Leider kam mir dort meine neue Kamera nebst neuem Objektiv abhanden:
Wir fuhren abends mit einem Taxi ins Hotel. Fahre ich in einem Taxi, lasse ich die Henkel von allen Taschen immer über meinem Arm, um beim Aussteigen nicht erst lange herumhantieren zu müssen. Das nur vorneweg. Wir fuhren also durch die schön erleuchtete Stadt, die noch immer so voller Menschen war wie am Tage. An einer Kreuzung gab der Fahrer plötzlich erst heftig Gas, um dann sofort ebenso heftig zu bremsen und gleich darauf auf uns einzuplaudern. Bei dieser Bremsaktion muss die Kamera unbemerkt in den Fußraum gekullert sein. Am Hotel angekommen, bemerkte ich, dass unserem Freund, der neben mir gesessen hatte und schon ausgestiegen war, alles aus der Jackentasche herausgefallen war. Ich griff es mir und muss dabei den Henkel der Kamera abgestreift haben. Im festen Glauben, ja beide Henkel über dem Arm zu haben, bin ich ausgestiegen. Dass die schwarze Kameratasche nicht mehr auf meinem ebenfalls schwarzen Kleid gelegen hatte, war mir im Dunkeln nicht aufgefallen, zumal ich leicht verwirrt war, da ich mich wunderte, wie all die Sachen unseres Freundes aus seiner Tasche fallen konnten. Das hätte mich stutzig machen sollen. Hat es aber nicht. Erst als ich im Hotelfoyer die Keycard aus der Kameratasche holen wollte, bemerkte ich, dass die Kamera weg war.
Das Hotelpersonal hat einen ganzen Tag lang versucht, meine Kamera wiederzufinden. Sie haben den Fahrer ausfindig gemacht, haben mit der Firma gesprochen und einen Suchauftrag ausgelöst, aber leider nix.
Als ich meiner weit entfernt lebenden Schwester von meinem Verlust erzählte, meine sie nur lakonisch, diese heftigen Bremsaktionen seien bei ihnen ein gängiger Trick, um ungestraft an Sachen der Fahrgäste heranzukommen. Wer kann nachweisen, dass es der Fahrer hat? Ebenso gut kann es irgendein anderer Fahrgast genommen haben.
Nun will ich hier nicht das gängige Klischee bedienen, in Polen würde ständig und alles geklaut. Ich war schon sehr oft in Polen und nie ist etwas abhanden gekommen. Einmal haben wir ein vollgepacktes Auto unabgeschlossen für Stunden auf einem abgelegenen Parkplatz herumstehen lassen und nichts war weg. Ein anderes Mal hatte der Gatte seine Jacke mit Brieftasche und allen Kreditkarten in einem Café hängen lassen. Als wir das bemerkten, nach etlicher Zeit, und zurückfuhren, wurde uns die Jacke mit allem Inhalt übergeben. Also alles ganz normal.
Ich will auch nicht den Fahrer beschuldigen. Vielleicht hatte er ja wirklich nur gehofft, bei Gelb noch über die Kreuzung zu kommen, und sein Plauderanfall war eine hilflose Form der Entschuldigung für diese Aktion. Vielleicht hat meine Kamera jetzt irgendein Fahrgast, der nicht einmal Pole sein muss.
Warum erzähle ich die Geschichte hier so ausführlich? Weil es überall schwarze Schafe geben kann und der Trick mit der Bremsaktion sicher in allen Ländern bekannt ist. Ihr kennt ihn vielleicht schon. Ich kannte ihn bisher nicht. Wenn also wieder einmal ein Taxi heftig bremst, werde ich mich  nicht vom Gerede des Fahrers ablenken lassen, sondern erst einmal kontrollieren, ob noch alles an seinem Platz ist.

Mit der Kamera sind leider auch alle Bilder aus der wunderbaren Stadt Krakau abhanden gekommen und die Collage ist darum ein wenig blumenlastig. Aber was soll's. Man muss nehmen, was man hat.

Ein Blick auf die Uhr. Oh Schreck. Die Hühner werden schon alle hungrig am Zaun stehen und die Gänse wollen  auch bis zum Sonnenuntergang im Stall sein. Noch schnell die Collage zur Birgitt geschickt. Dann aber los.
Euch allen einen gemütlichen November mit Kerzenschein und den ersten Adventsbasteleien
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 4. Oktober 2018

September

Erst Hochsommer und dann gleich Winter. Was für ein Monat.


Wieder ein Garten- und Küchenmonat. Stunden um Stunden. Gebuddelt, geerntet und zu Wintervorräten verarbeitet. Die Kammer und der Tiefkühler sind rappelvoll. Es kann Winter werden.
Doch so schnell war es wirkllich nicht nötig. Nächte mit nur einem Grad. Abends am See sitzen war nur mit Winterbekleidung möglich. Aber so schön.
Und Glück gehabt, dass die ersten Nachtfröste meinen Garten und vor allem die erst Anfang August gesäten Bohnen verschont haben  - bei der Tochter ist schon alles erfroren.
Mit der Kälte kamen auch die ersten ungebetenen Gäste in die Kammer. Doch das Loch ist inzwischen gefunden, dem dummen Spiel, Morgen für Morgen eine Maus in der Falle zu haben, ein Ende gemacht.
Der Besuch der Spatzenschar auf dem Balkon dagegen ist eine allmorgendliche Freude.
Beim Holzmachen unter der Rinde ein wunderschönes Muster gefunden. Die schönsten Eyelets, die ich je gesehen habe. Irgendwann werde ich versuchen, sie nachzusticken.
Doch jetzt hoffe ich erst einmal auf einen goldenen Oktober. Auf eine Chance für die Bohnen und noch ganz viel Gartenzeit. Längst ist nicht alles geschafft.
Die Collage schicke ich wie immer zu Birgitts Sammlung
Euch allen noch viele sonnige Tage
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 7. September 2018

August





Der August war ein Erntemonat. Alles war auf einmal reif. Ich habe fast jeden Tag im Garten verbracht, mich über die vielen Insekten gefreut und gegossen, gegossen, gegossen.
Auch bei der Tochter fiel kaum Regen. Trotzdem sind ihre Tomaten gigantisch und von den vielen zuckersüßen Pfirsichen, die ich dort gegessen habe, habe ich bestimmt ein Kilo zugenommen.
Jetzt schnell die Collage zu Birgitt geschickt und dann nach Pflaumenmus geschaut.
Euch allen ein schönes Wochenende
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 3. August 2018

Heisser Juli


Die weit entfernt lebende Schwester ist zu Besuch. Da konnte es noch so heiß sein, da war der Juli schön. Auch mit 30 Grad in der Wohnung. Scheißegal. Wir haben ja einen See. Der hat zwar inzwischen auch 28 Grad, aber nach einer Stunde ist man dann doch etwas abgekühlt. Doch der Wasserspiegel sinkt. Jeden Tag ein bisschen. Und der See ist sowieso schon flach. Wenn der August genau so heiß wird, können wir dann zum anderen Ufer laufen.
Im Fläming, bei der Tochter, sind die Gräben inzwischen ausgetrocknet. Doch trotz der Trockenheit haben wir einen riesigen Baumpilz entdeckt. Seltsam.
Fürs Famillientreffen war Brombeertorte geplant. Also erst ein mal in den Wald und sammeln. Dreifrauhoch ging das schnell. Die winzigen Stacheln zu aus den Fingern zu popeln dauerte länger.
Und ich habe Post bekommen. Die obere Karte von Manu, die untere von Birgitt. Vielen lieben Dank ihr beiden. Ich habe mich sehr gefreut und mich nur deshalb noch nicht bei Euch bedankt, weil der Computer im Hitzestreik ist. Ich hoffe zumindest, dass es nichts Ernsteres ist.
Bis ich diese paar Zeilen hier zusammen hatte, ist der Computer fünfmal abgeschmiert. Das ist nervig. Aber die Monatscollage für Birgitts Sammlung muss sein - egal unter welch widrigen Umständen.
So und noch einmal von vorne: Computer herunterfahren, Computer wieder hochfahren - ich mach jetzt Schluss.
Ich wünsche Euch allen einen schönen August und denen, die wie wir hier, unter der Trockenheit leiden, endlich einmal ganz viel Regen.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 6. Juli 2018

Reise-Juni

Plötzlich und unerwartet war der Juni vorbei und mit ihm die erste Hälfte dieses Jahres. Nach huch. Je älter ich werde, desto schneller rennt die Zeit. Also muss man ihr abknapsen, was man kann.
Und so wurde der Juni zum Reisemonat.


Wir waren in Sangerhausen. Wir waren im Europa-Rosarium, wo ich die schönste Rose fand, die ich je gesehen habe, aber dummerdings habe ich vergessen, mir den Namen zu notieren. Wir waren in der Barbarossahöhle, der einzigen Schauhöhle mit Anhydritgestein in Europa - ein Ort, so phantastisch, dass ich Stunden dort verbringen könnte, aber leider darf man nicht ohne einen Führer dort hinein. Wir waren auf dem Kyffhäuser, sind die 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform hinaufgeschnauft, und haben von dort oben einen anderen Weg zurück zum Parkplatz entdeckt, den "Klingenden Wanderweg", auf dem hinter jeder Ecke eine Tafel mit einem Liedtext aufgestellt ist, und so wir die Melodie kannten, haben wir diese Lieder dann auch immer furchtbar falsch, aber voller Eifer und sehr laut gesungen - war lustig.
Und wir waren am Meer. Auf dem Darss. Am Wochenende mit dem schlechtesten Wetter des Monats. War aber völllig egal - Hauptsache Meer. Lange Spaziergänge am fast menschenleeren Strand, durch das Naturschutzgebiet und zum Darsser Leuchtturm, dessen 134 Stufen ein Klacks gegen die des Kyffhäusers waren. Ach, schön war's. Aber wie immer viel zu kurz.
Ansonsten war der Juni voller frühsommerlichen Überflusses: Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen. Alles wollte geerntet und verarbeitet werden. Das gab feine Wintervorräte.
Zeit fürs Bloggen blieb leider nicht. Vielleicht wird es ja im Juli besser.
Ich wünsche Euch allen ein sonniges Wochenende
Morgen drehe ich endlich einmal eine Blogrunde. Versprochen.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 8. Juni 2018

Garten-Mai

Schön war der Mai. Schön heiß. Hat es doch einmal geregnet, dann sinnflutartig. Doch zum Glück ist hier nichts passiert.  Keine Überschwemmungen. Keine reißenden Fluten. Nur Hitze.


Da der verknackste Rücken mehr und mehr besser wurde, habe ich die meiste Zeit im Garten verbracht. Ende des Monats hat er mir die viele Pflege und das viele Wasser schon gedankt: mit der ersten Gurke, frischem Salat und den ersten beiden Erdbeeren.
Wir haben mit den Kindern gegrillt - am leckersten fand ich die Salate.
Für einen Abend waren wir in Bregenz, um uns das englische Tanztheater "Motionhouse" anzuschauen. Sehr akrobatisch, sehr spannend. Nur zu empfehlen. Leider nicht eine einzige Aufführung hier in der Nähe.
In Ulm haben wir Zwischenstation gemacht. Ein feines kleines Städtchen mit einem wunderschönen Münster. Nur ein Bild ohne Menschen darauf habe ich gefunden. Ich hoffe, Häuser darf man noch fotografieren...
Und ich habe abends oft am See gesessen, bis die Sonne hinter den Bäumen verschwand. Ich habe gelesen oder einfach nur geschaut und beobachtet, was so im und auf dem Wasser passiert. Ganz schön spannend so ein See.
Meine Collage schicke ich wie immer zu Birgitt, wenn auch unter neuer Adresse.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende
Bis bald
Katala

Freitag, 4. Mai 2018

April-Collage

 
Am Anfang des Monats, zu Ostern, noch fast winterliche Kälte. Vierzehn Tage später blüht und grünt es überall. Der Ahlsdorfer Park ist voller Buschwindröschen. Im Garten der Tochter tummeln sich fleißig Bienen.
Da mein Rücken noch immer nicht richtig verheilt ist, sieht es in meinem Garten noch etwas wie Kraut und Rüben aus. Der Gatte hat mir die alte Bank und den noch älteren Tisch repariert. Ich soll den Garten genießen - ja, wie, wenn man nicht lange sitzen kann.
Und was tun man, wenn Stehen die beste aller Daseinsformen ist? Man bastelt in der Küche herum, probiert sich an Süßspeisen. Die Tochter hatte noch eine Packung tiefgekühlter Stachelbeeren. Sehr lecker geworden. Passte hervorragend zum Schokokuchen, den die Tochter gebacken hat. Mit Johannisbeeren geht das sicher auch - wenn sie dann reif sind.
Meine Monatscollage schicke ich wie immer zu Birgitt - und ich hoffe sehr, es wird nicht das letzte Mal sein.
Euch allen ein schönes Wochenende
Lieben Gruß
Katala
P.S.: Morgen komme ich Euch wieder einmal besuchen.





Donnerstag, 5. April 2018

März


Der Monat hatte so gut angefangen, zwar bitterkalt aber sonnig. Der See war fest gefroren. Selbst wir haben uns aufs Eis gewagt.
Dann das wundervolle Bregovic-Konzert in Dresden. Das Einzige, das störte, waren die Stühle im Saal. Viel zu wenig Platz zum Tanzen.
Eine Woche später ein wundervoller Frühlingstag. Überall Schneeglöckchen. Die ersten Bienen wagten sich hervor.
Und dann war da die Wurzel, die ich unbedingt aus der Erde haben wollte. Ich habe gezerrt und gezogen, bis es geknackt hat. Der Gatte dachte, es wäre die Wurzel. Dummerdings war es mein Kreuz. Seither ist es so steif wie ein Brett. Jede Bewegung eine Lachnummer. Bücken geht gar nicht.
Die Tage ziehen sich wie Kaugummi, wenn man es in keiner Stellung lange genug aushält, um etwas Gescheites anzufangen. Es wird zwar langsam besser, doch bis alles wieder so funktioniert, wie es soll, wird es noch dauern.
Zum Glück war es den restlichen März zu kalt für den Garten. Am 28. hatten wir hier sogar noch einmal den ganzen Tag Schnee. Doch nun wird es Frühling und ich darf nicht in die Beete. Allerstrengstes Verbot. Ganz furchtbar.
Ein schöner Trost in dieser Misere ist die Osterkarte von Birgitt. Vielen lieben Dank dafür. Im Gegenzug kann ich im Moment leider nur die Collage zu Dir schicken.
Mindestens die nächsten vierzehn Tage werde ich mich vom PC noch fernhalten. Sitzen ist noch nicht so das Ding. Am besten ist Stehen - wie öde.
Euch einen schönen April
Lieben Gruß
Katala

Samstag, 31. März 2018

Freitag, 2. März 2018

Eisiger Febraur

Ein kalter Monat, dieser Februar. Richtiger Winter. Mit wenig Schnee, aber viel Sonne und viel Eis. Ein fauler Monat, weil wieder einmal der Rücken nicht so wollte wie ich. Und ein ziemlich blogfreier Monat, weil es im Zimmer, in dem der Computer steht, bei den Temperaturen der letzten Tage so kalt war, dass ich mit Stulpen an den Händen sitze musste, damit die Finger nicht einfrieren. Nun ist es wieder ein wenig wärmer und es wird Zeit für die Monatscollage, die Birgitt immer sammelt.


Nachdem ich Anfang des Monats bei Andrea gelesen hatte, dass man 10 000 Schritte am Tag gehen soll, kam ich etwas ins Grübeln. Wieviele Schritte gehe ich eigentlich pro Tag? Ein Schrittzähler musste her. Doch das Beste, das ich bisher geschaft habe, waren etwas über 5 000 Schritte. Schwache Kür.
Und was gibt es sonst noch zu berichten? Eigentlich nichts. Ich habe ein wenig mit meinem neuen Objektiv herumgespielt, einen Strauß mit Rüschen-Ranunkeln verschenkt und gelegentlich Besuch von meiner Balkonamsel bekommen. Das war's dann auch schon.
Mal schauen, wie der März so wird. Er fängt schon gut an, denn gleich geht es zum Bregovic-Konzert.



Lieben Gruß und ein schönes Wochenende
Katala

Donnerstag, 8. Februar 2018

Stadt - Land: Verkehr


Astrid hat mich drauf gebracht, dass Susanne vom Blog "Mamimade" in diesem Jahr ein bisschen zwischen Stadt und Land vermitteln möchte und darum jeden Monat ein Thema vorgibt, damit wir mehr darüber erfahren, wie das Leben bei den anderen so ist. Da ich dieses Projekt sehr spannend finde, mache ich mit.

Seit etlichen Jahren lebe ich auf dem Lande, inmitten von Wäldern und Seen in einer kleinen Ortschaft im Speckgürtel von Berlin. Die meiste Zeit meines Lebens wohnte ich in der Großstadt, doch irgendwann wollte ich, wie in meiner Kindheit, wieder einen Garten haben - so bin ich hier gelandet.
Wie viele Familien hier haben wir zwei Autos, da des Gatten und mein Tagesablauf meist sehr unterschiedlich sind.


Ohne Auto wäre ich hier aufgeschmissen. Innerhalb des Ortes könnte ich alles zu Fuß erreichen. Aber es gibt nichts innerhalb dieses Ortes, wo  ich hin müsste. Der nächste Laden ist etwa 45 Minuten Fußweg entfernt.  Mit dem Fahrrad wäre es ca. eine Viertelstunde. Da ich aber nie richtig das Fahrradfahren gelernt habe und mich mit dem Rad auf den großen Straßen unsicher fühle, ist das für mich keine Option. Ob ich auch mit dem Bus einkaufen fahren könnte, habe ich noch nicht herausgefunden. Ich habe es aber auch gar nicht groß versucht, so selten, wie ein Bus hier hält. Da ich nicht zu den organisierten Wochengroßeinkäufern gehöre, bin ich also mehrmals die Woche mit dem Auto unterwegs, nur um einzukaufen.

Zur Arbeit fuhr ich auch täglich mit dem Auto. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln hätte ich doppelt so lange gebraucht, mit einem Umweg über Berlin.


Die Anbindung an Berlin allerdings ist sehr gut. Speckgürtel halt. Alle Stunden fährt ein Zug die ganze Nacht hindurch. In einer halben Stunde ist man in Berlin am Ostkreuz. Mit dem Auto ist das nicht zu schaffen. Will ich nach Berlin, nehme ich also meist den Zug. Ich kann gemütlich aus dem Fenster schauen, alberne Fotos machen oder die Menschen beobachten. Es gibt keine Staus und vor allem nicht die nervige Parkplatzsuche, zumal ich, seit ich auf dem Lande lebe, das Einparken in die winzigen Lücken verlernt habe. Allerdings muss ich erst einmal zum Bahnhof im nächsten Ort und dafür nehme ich dann wieder das Auto.


Will ich ins Altenteil, also zu den Kindern, dann wäre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei einer optimalen Verbindung mit viermal Umsteigen zwischen Bus und Bahn nach knapp drei Stunden dort. Kommt man erst am Nachmittag los, muss man unterwegs übernachten. Erschwerend käme bei einer Fahrt mit den Öffentlichen zu den Kindern noch hinzu, dass es dort Rufbusse gibt, also Busse, die zu verkehrsarmen Zeiten und am Wochenende nur dann fahren, wenn man seinen Wunsch, diesen Bus zu benutzen, rechtzeitig telefonisch angemeldet hat. Der Gatte musste allerdings erfahren, dass eine Stunde vorher alles andre als rechtzeitig ist, zumindest am Wochenende. Zudem zahlt man für diesen Spaß einen Euro Komfortzuschlag. Da fährt man doch lieber gleich mit dem Auto, denn da braucht man von Haus zu Haus nur eine gute Stunde und weiß, dass man ankommt.
Hat man auf der Strecke jedoch eine Panne und das dann auch noch auf einer der nur wenig befahrenen Landstraßen und in der Nacht, dann hängt man fest und muss sich in Geduld üben. Aber das passierte in all den Jahren nur einmal.
Nun bin ich sehr gespannt, wie das bei Euch so ist mit den Autos und dem Verkehr.
Lieben Gruß
Katala

Sonntag, 4. Februar 2018

Beleuchtung


Schon als Kind habe ich es geliebt, wenn Schneeflocken an Straßenlaternen vorbeisegeln. Ewig konnte ich mir die Nase am Fenster plattdrücken und zuschauen. Auch heute noch.
Da es hier kurz nach dem Dunkelwerden zu schneien begann, habe ich mir schnell die Kamera gegriffen und noch ein Foto für Lottas Aktion "Bunt ist die Welt" gemacht. Und schnell war nötig, denn der Zauber war von kurzer Dauer.
Euch allen einen schönen Abend
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 2. Februar 2018

Grauer Januar

Gefühlt war dieser Januar grau und nasskalt. Und ich war krank. Kaum war die eine Erkältung abgeklungen, kam die nächste. Außerdem hatte ich einen schweren Fall von Blogfaulheit einhergehend mit wilder Werkelwut.
Alles in allem war's ein ganz feiner Monat.


Wir waren in Erfurt, einer Stadt, die ich sehr lieber, nicht zuletzt wegen der wunderschönen Krämerbrücke. Für einen Post darüber haben die Fotos allerdings nicht gereicht. Mir war zu kalt, um viel zu knipsen. Am Morgen der Abfahrt, gab es noch einen Blick über die in der Nacht zugeschneite Stadt. Dann ging's wieder nach Hause.
Der Schnee reichte nicht bis zu uns. Nur zwei Tage hinereinander hatten wir hier Frost. Aber die haben gereicht, um den See mit einer hauchdünnen Eisschicht zu überziehen. Für einen Tag. Dann kam wieder das nasskalte Wetter.
Wir waren oft im Altenteil. Ich habe habe es mir in der Kammer gemütlich gemacht und endlich angefangen, die schon vor Jahren begonnene Granny-Decke zusammenzunähnen. Ich bin gespannt, wann sie fertig sein wird. Das dauert ja ewig.
Statt mich an das Nähstück zu machen, das ich schon im Dezember dem Gatten versprochen hatte, habe ich wiedermal geschnitzt. Beim Holz lagen noch die Zweige der vorjährigen Frühlingssträuße. Nun sind es Häkelnadeln.
Die verschollene Adventskarte der MailArt kam doch noch an und von Melitta, die wie ich an Manus Briefumschlag-Adventskalender teilgenommen hat, eine ganz liebe Neujahrskarte. Vielen lieben Dank dafür.
Die Christrosen, die der Sturm kurz vor Weihnachten geknickt hatte, stehen noch immer in der Vase. Sie schlucken Unmengen Wasser, aber selbst die Knospen sind noch aufgeblüht. Dazu kamen immer wieder neue Tulpen.
Im Garten versuchen die Priemeln zu blühen, aber der viele Regen macht aus jeder neuen Blüte  gleich Matsch. Doch der Frühling scheint im Anmarsch. Am letzten Januartag habe ich die ersten Schneeglöckchen entdeckt. Wenn das keine Freude ist.
Meine Collage schicke ich wie jeden Monat zu Birgitt. , die unsere Rückblicke auch dieses Jahr wieder sammelt.  Liebe Birgitt, dafür ein ganz großes DANKE. Die Collagen sind bei aller Blogfaulheit, die mich manchmal überfällt,  doch immer wieder ein Anreiz, den Blog nicht vollkommen einschlafen zu lassen.
Euch allen wünsche ich eine geruhsame Nacht und einen guten Start in die neue Woche.
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 4. Januar 2018

Rückblick Dezember

Die Monatscollage, die Birgitt immer sammelt. Noch einmal zurückblicken auf den vergangenen Monat. Auf den Dezember. Voll war er. Voller Vorfreude auf Weihnachten. Mit allem, was dazugehört: Streß, Hektik, selbst Schnee.


Im dichten Schneetreiben fuhren wir Anfang des Monats nach Braunschweig. Es sah wunderschön aus. Alles war weiß. Am nächsten Morgen war die Pracht dahin. Dafür schien die Sonne. Wir zockelten durch Braunschweig, wo ich vorher noch nie war, über den Weihnachtsmarkt mit dem alten Riesenrad und am nächsten Tag dann zu Manos Ausstellung. Was für eine Freude, Mano zu treffen und all ihre kleinen Schachteln einmal nicht nur auf Fotos zu sehen. Sosehr ich das Bloggen manchmal verfluche, weil es halt doch eine Menge Zeit in Anspruch nimmt, sosehr habe ich es genossen, dadurch Mano und ihre Arbeiten kennengelernt zu haben.
Noch einmal Schnee gab es am zweiten Advent und Kokeleien mit Kerzen und Orangenschalen.
Ansonsten blieb im Dezember nicht viel Zeit für Fotos. Weihnachtswünsche mussten noch fertiggestellt werden. Hier gab es noch etwas zu nähen, dort noch etwas zu stricken. Alles sollte fertig werden. Eben Vorweihnachtszeit. Die Wohnung sah eher aus wie eine Wichtelwerkstatt, denn wie ein gemütliches adventliches Heim. Das habe ich erst am Nachmittag des 24. geschafft, kurz bevor alle eintrudelten.
Und jede Menge wunderbarer Post war täglich im Briefkasten. Weihnachtsgrüße von Mano und von Manu und von Birgitt sogar ein Kalender voller schöner Fotos und weiser Sprüche. Vielen lieben Dank ihr drei.

Dazu all die gestreifen Karten der Adventspost 2017, die mich täglich erfreuten:


Sie kamen (von links oben nach rechts unten) von Judith, Saskia, Steffi, Jeanette, Marietta, Bogi, Christine, Monique, Annette, Dörte, Sonja, Ulla, Jutta, Karen, Margit, Regina, Julie, Annette, Angelika, Andrea, Astrid, Silke, Ingrid und Bärbel. Eine Karte hat mich leider nicht erreicht. Aber immerhin sind 24 Karten angekommen - die Post hat sich Mühe gegeben. 
Euch allen, den MailArt-Künstlerinnen und den beiden Initiatorinnen Miachela und Tabea noch einmal vielen, vielen Dank.

Und weil mich manchmal ein wenig der Größenwahn packt, hatte ich mich noch für eine zweite Adventspost-Aktion angemeldet, für Manus Briefumschlag-Adventskalender. Das machte zwar noch ein bisschen mehr Arbeit, aber auch sehr viel zusätzliche Freude, denn jeden Tag konnte ich einen Umschlag mit einer Überraschung öffnen.


Diese kleinen Nettigkeiten kamen von: Kirsten, Melitta, Christine, Birgit, Kerstin, Ingrid, Nicole, Nicole (nein, das ist kein Doppler, ich bekam von zwei Nicoles hintereinander Post), Ira, Regina, Jennifer, Manu, Stefanie, Isabella, Claudia, Birgit, Birgitt, Veronika, Petra, Marita, Sabine, Regina, Kerstin.
Leider habe ich es nicht geschafft, mich bei jeder von Euch persönlich zu bedanken. Die Zeit vor Weihnachten war wirklich ein wenig hektisch. Und am ersten Feiertag bin ich mit Grippe aufgewacht. Das war es dann mit dem Dezember.
 

Ein wenig von dem, was ich so gewerkelt habe, ist in dieser Collage versammelt:
- der in der Zwischenzeit zur Tradition gewordene Nikolaussack für die Kinder;
- die beiden Adventspost-Aktionen;
- ein Schneemannversuch, der kein bisschen so geworden ist, wie ich es eigentlich wollte, aber trotzdem irgendwie ganz nett, und der auf des Gatten Wunsch nicht verschenkt wurde, und
- der Adventkalender für die großen Kinder. Eigentlich hätte der ja schon in die Novembercollage gehört, doch da ich diese ausnahmsweise mal schon im November fertig hatte, wäre es ja keine Überraschung mehr gewesen, wenn ich den Kalender da schon gezeigt hätte. Er ist aus all den Taschen zusammengenäht, die ich über mehrere Jahre aus zerschlissenen  Hosen der Enkel geschnitten und für eben diesen Zweck gesammelt habe. Dieses Jahr waren es nun mit den Taschen der alten Jeans, auf die ich alles gesteppt habe, genau 24. Das passte also.

Für dieses Jahr habe ich mir wieder einmal vorgenommen, früher mit den Weihnachtsgeschenken zu beginnen, den Dezember viel ruhiger anzugehen, den Advent einmal gemütlich im Sessel sitzend und auf brennende Kerzen träumend zu verbringen. Mal sehen, ob es mir dieses Jahr gelingt. Aber wäre das dann die Vorweihnachtszeit?

Euch allen noch einen schönen Abend
Lieben Gruß
Katala

Dienstag, 2. Januar 2018

Frohes neues Jahr


Euch allen ein friedvolles, heiteres Jahr 2018. Bleibt alle schön gesund und lasst Euch nicht ärgern.

Lieben Gruß
Katala