Freitag, 4. Januar 2019

Monatscollage Dezember

Erst einmal allen noch ein frohes, gesundes und friedliches Jahr 2019.
Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt, aber gerade noch ist Zeit für einen Rückblick auf den Dezember.
Allem voran ein riesiges Dankeschön für all die netten Überraschungen aus der Brief-Adventskalender-Aktion von Manu und ein riesen-riesiges Dankeschön an Manu für die Organisation. Jeden Tag eine kleine Freude - was will man mehr im Advent. Vielen, vielen Dank Euch allen.


Damit es die Vögel gut bei mir haben, habe ich im Garten mehrere Futterstellen angebracht. Doch nicht nur die Vögel kommen zum Fressen. Ein nächtlicher Räuber klaut regelmäßig ganze Äste mit allem was dranhängt. So sind schon eine Tasse, ein kleiner Blecheiner, wie auf dem einen Foto zu sehen, und ein Holzring verschwunden. Ich habe den ganzen Garten abgesucht, aber die Teile sind weg. Wildschweine haben uns auch besucht. Zum Glück haben sie nur die Wiese umgewühlt und meine Beete in Ruhe gelassen. Nun stelle ich bunte Gießkannen jeden zweiten Tag an einen anderen Platz, schiebe alles Mögliche hin und her und hoffe, dass das die Schweine in Zukunft fernhält. Mal schauen, ob's klappt.
Wetter für Spaziergangfotos war eher selten. Meist war es grau in grau und hat geregnet. Doch dadurch füllt sich der See langsam wieder. Auch gut.
Heligabend haben wir bei uns verbracht. Die Bude war voll. Ein schöner, lustiger Abend.
Am ersten Weihnachtstag dann sind wir zu den Kindern gefahren und haben den Rest des Jahres dort verbracht. Silvester war bei uns wie immer ruhig. Das Feuerwerk der anderen haben wir uns vom Bodenfenster aus angeschaut. Ich liebe es, wenn punkt Zwölf die Glocken der nahen Kirche läuten und dazu im ganzen Dorf die Raketen knallen. Ein ohrenbetäubender Lärm, der auch den letzten bösen Geist aus der hintersten Ecke verjagt. Und die Stille danach - so schön.
Und damit 2019 ein glückliches Jahr wird, habe ich der Tochter und ihrer Familie mit meinem neuen Spielzeug, dem Dremel, ein Glücksschwein gedremelt.
So, und nun ist Schluß mit 2018. Die Collage noch schnell zur Birgitt geschickt und dann ist auch dieses Jahr vorbei. Es war ein feines Jahr. Kann man nicht meckern, wie man hier sagt, wenn man etwas loben will.
Euch allen ein geruhsames erstes Wochenende 2019
Lieben Gruß
Katala


Sonntag, 9. Dezember 2018

Freude im Advent

Wie schon in den beiden letzten Jahren, habe ich auch dieses Mal bei Manus Briefkalender-Aktion teilgenommen. Jeden Tag eine kleine Freude - das macht so viel Spaß. Im November trudelten die ersten Briefe ein und nun darf ich jeden Tag einen öffnen.


Am 1. Dezember hatte ich vor lauter Freude über dieses feine Geschenk von Veronika völlig vergessen, erst einmal ein Foto davon zu machen. Das fiel mir erst am nächsten Tag ein. Der Brief für den 2. Dezember ist leider nicht angekommen. Aber dann brachte jeder Tag eine andere Überraschung von Birgit, von Manu, von Milena, von Nicole, von Tanja und von der anderen Nicole. Vielen, vielen lieben Dank dafür.
Heute nun ist der Tag, an dem mein Umschlag geöffnet wird. Ich habe lange  überlegt, was ich hineinpacken soll. Aber es sollte unbedingt etwas aus Holz sein. Ich mag dieses Material. Doch was passt in einen Briefumschlag? Als ich dann endlich eine Idee hatte, ging alles ganz schnell.


Auf dem Baumarkt eine Leiste gekauft, den Küchentisch zur Werkbank umfunktioniert und los ging's: sägen, schleifen, bohren, Bändchen befestigen, fertig.
Damit die anderen auch noch ein bisschen damit spielen können, habe ich das Holz roh belassen. So kann jeder sein Haus ganz nach Belieben bemalen, bekleben oder beizen oder ölen oder was ihm/ihr sonst dazu einfällt.


Mein Häuschen, das mit dem verpatzten Loch, habe ich mir bemalt und an die Eukalyptuszweige in der Küche gehängt. Ich würde zu gerne wissen, was die anderen mit ihren Häuschen machen.

Euch allen einen schönen 2. Advent
Lieben Gruß
Katala

P.S.: Liebe Manu, auch an dieser Stelle Dir noch einmal vielen Dank dafür, dass Du auch dieses Jahr diese feine Aktion organisiert hast.

Dienstag, 4. Dezember 2018

November

Irgendwie ist der November an mir vorbeigerauscht. Ich habe die Tage gezählt, aber nicht, weil ich den 1. Dezember nicht erwarten konnten, sondern weil ich ein klein wenig Panik hatte, dass nicht alles rechtzeitig fertig wird. Hat aber geklappt. Allerdings habe ich dadurch kaum Fotos gemacht. Ist meinem Hirn total entfallen. Erst in den letzten Tagen bin ich schnell noch einmal durch die Wohnung gesaust und habe ein bisschen herumgeknipst.


Was also war im November? Viel Bastelei für diverse Adventskalender. Kann ich hier aber nicht zeigen.Wäre ja die Überraschung weg.
Garten und vor allem der Balkon mussten vor den ersten Frösten winterfest gemacht werden. Die Peperoni habe ich mir in die Wohnung geholt, damit die letzten Früchte noch reifen können. Für die Tomaten hatte ich keinen Platz. Schade.
Aus den abgeschnittenen Hortensienblüten der Nachbarin habe ich mir einen Kranz gebunden und für die Kinder, wie jedes Jahr, einen Adventskranz.
Ich habe mir die ersten Tulpen geleiset und mit Tanne und Paffenhütchen einen Winterstrauß daraus gemacht. Eukalyptusblüten habe ich mir auch gegönnt.
Und weil ich auch dieses Jahr wieder an Manus Adventskalender-Aktion teilnehme, ist ganz viel Post eingetrudelt. Die ersten Umschläge sind inzwischen geöffnet. Aber dazu später.
Nun schicke ich die Collage noch schnell zu Birgitt und dann gehe ich wieder an meine Werkeleien. Jetzt sind die Weihnachtsgeschenke dran.
Euch allen eine schöne Adventswoche
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 1. November 2018

Monatscollage Oktober



Goldener Oktober. Die ersten Wochen hat es wunderbar geklappt. Die Sonne schien, es war noch immer spätsommerlich warm und die Erde war staubtrocken. Trotzdem fanden wir bei einem Spaziergang an der Dahme in Ufernähe einen Steinpilz und einen Birkenpilz, beide ohne Maden. Dafür hat es mit dem Angeln nicht so gut geklappt - kein Fischlein wollte beißen. Aber die Sonnenuntergänge haben es wettgemacht.
Seit hier Ferien sind, hüte ich den Hof der Kinder - die Gänse, die Hühner, die Katzen, die Blumen und die Vögel. Es hat ein bisschen geregnet und das brachte mir eine schöne große Krause Glucke.
Zwischendurch fahre ich immer mal nach Hause, um dort nach dem Rechten zu sehen, die Balkonpflanzen zu gießen und auch um diese Collage zu basten, denn mein Laptop im Altenteil ist leider an Altersschwäche gestorben.

Und wir waren im Oktober mit einem Freund für ein verlängertes Wochenende in Kraukau. Eine wunderschöne Stadt. Leider kam mir dort meine neue Kamera nebst neuem Objektiv abhanden:
Wir fuhren abends mit einem Taxi ins Hotel. Fahre ich in einem Taxi, lasse ich die Henkel von allen Taschen immer über meinem Arm, um beim Aussteigen nicht erst lange herumhantieren zu müssen. Das nur vorneweg. Wir fuhren also durch die schön erleuchtete Stadt, die noch immer so voller Menschen war wie am Tage. An einer Kreuzung gab der Fahrer plötzlich erst heftig Gas, um dann sofort ebenso heftig zu bremsen und gleich darauf auf uns einzuplaudern. Bei dieser Bremsaktion muss die Kamera unbemerkt in den Fußraum gekullert sein. Am Hotel angekommen, bemerkte ich, dass unserem Freund, der neben mir gesessen hatte und schon ausgestiegen war, alles aus der Jackentasche herausgefallen war. Ich griff es mir und muss dabei den Henkel der Kamera abgestreift haben. Im festen Glauben, ja beide Henkel über dem Arm zu haben, bin ich ausgestiegen. Dass die schwarze Kameratasche nicht mehr auf meinem ebenfalls schwarzen Kleid gelegen hatte, war mir im Dunkeln nicht aufgefallen, zumal ich leicht verwirrt war, da ich mich wunderte, wie all die Sachen unseres Freundes aus seiner Tasche fallen konnten. Das hätte mich stutzig machen sollen. Hat es aber nicht. Erst als ich im Hotelfoyer die Keycard aus der Kameratasche holen wollte, bemerkte ich, dass die Kamera weg war.
Das Hotelpersonal hat einen ganzen Tag lang versucht, meine Kamera wiederzufinden. Sie haben den Fahrer ausfindig gemacht, haben mit der Firma gesprochen und einen Suchauftrag ausgelöst, aber leider nix.
Als ich meiner weit entfernt lebenden Schwester von meinem Verlust erzählte, meine sie nur lakonisch, diese heftigen Bremsaktionen seien bei ihnen ein gängiger Trick, um ungestraft an Sachen der Fahrgäste heranzukommen. Wer kann nachweisen, dass es der Fahrer hat? Ebenso gut kann es irgendein anderer Fahrgast genommen haben.
Nun will ich hier nicht das gängige Klischee bedienen, in Polen würde ständig und alles geklaut. Ich war schon sehr oft in Polen und nie ist etwas abhanden gekommen. Einmal haben wir ein vollgepacktes Auto unabgeschlossen für Stunden auf einem abgelegenen Parkplatz herumstehen lassen und nichts war weg. Ein anderes Mal hatte der Gatte seine Jacke mit Brieftasche und allen Kreditkarten in einem Café hängen lassen. Als wir das bemerkten, nach etlicher Zeit, und zurückfuhren, wurde uns die Jacke mit allem Inhalt übergeben. Also alles ganz normal.
Ich will auch nicht den Fahrer beschuldigen. Vielleicht hatte er ja wirklich nur gehofft, bei Gelb noch über die Kreuzung zu kommen, und sein Plauderanfall war eine hilflose Form der Entschuldigung für diese Aktion. Vielleicht hat meine Kamera jetzt irgendein Fahrgast, der nicht einmal Pole sein muss.
Warum erzähle ich die Geschichte hier so ausführlich? Weil es überall schwarze Schafe geben kann und der Trick mit der Bremsaktion sicher in allen Ländern bekannt ist. Ihr kennt ihn vielleicht schon. Ich kannte ihn bisher nicht. Wenn also wieder einmal ein Taxi heftig bremst, werde ich mich  nicht vom Gerede des Fahrers ablenken lassen, sondern erst einmal kontrollieren, ob noch alles an seinem Platz ist.

Mit der Kamera sind leider auch alle Bilder aus der wunderbaren Stadt Krakau abhanden gekommen und die Collage ist darum ein wenig blumenlastig. Aber was soll's. Man muss nehmen, was man hat.

Ein Blick auf die Uhr. Oh Schreck. Die Hühner werden schon alle hungrig am Zaun stehen und die Gänse wollen  auch bis zum Sonnenuntergang im Stall sein. Noch schnell die Collage zur Birgitt geschickt. Dann aber los.
Euch allen einen gemütlichen November mit Kerzenschein und den ersten Adventsbasteleien
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 4. Oktober 2018

September

Erst Hochsommer und dann gleich Winter. Was für ein Monat.


Wieder ein Garten- und Küchenmonat. Stunden um Stunden. Gebuddelt, geerntet und zu Wintervorräten verarbeitet. Die Kammer und der Tiefkühler sind rappelvoll. Es kann Winter werden.
Doch so schnell war es wirkllich nicht nötig. Nächte mit nur einem Grad. Abends am See sitzen war nur mit Winterbekleidung möglich. Aber so schön.
Und Glück gehabt, dass die ersten Nachtfröste meinen Garten und vor allem die erst Anfang August gesäten Bohnen verschont haben  - bei der Tochter ist schon alles erfroren.
Mit der Kälte kamen auch die ersten ungebetenen Gäste in die Kammer. Doch das Loch ist inzwischen gefunden, dem dummen Spiel, Morgen für Morgen eine Maus in der Falle zu haben, ein Ende gemacht.
Der Besuch der Spatzenschar auf dem Balkon dagegen ist eine allmorgendliche Freude.
Beim Holzmachen unter der Rinde ein wunderschönes Muster gefunden. Die schönsten Eyelets, die ich je gesehen habe. Irgendwann werde ich versuchen, sie nachzusticken.
Doch jetzt hoffe ich erst einmal auf einen goldenen Oktober. Auf eine Chance für die Bohnen und noch ganz viel Gartenzeit. Längst ist nicht alles geschafft.
Die Collage schicke ich wie immer zu Birgitts Sammlung
Euch allen noch viele sonnige Tage
Lieben Gruß
Katala