Donnerstag, 31. März 2016

Der März 2016

Um ist er, der März. Grau war er und kalt. Sonne gab es nur selten.
Trotzdem war's ein netter Monat.


Die zweite Kamelie hat geblüht.
Im Garten habe ich zwischen all dem Unkraut meine ewige Möhre wiedergefunden. Sie steht dort schon das fünfte Jahr.
Etwas ernten konnte ich auch. Was, verrate ich ein andermal.
Makros sind nicht so mein Ding, aber ich wollte es wenigstens versuchen.
Mikrobiotope liegen mir mehr - dieses hat die Tochter  in einer der Fundsachen aus dem Wald entdeckt.
Nach der Gartenarbeit als Belohnung zum See spaziert.
Die mit Zwiebelschalen und Färberkamille gefärbten Lümpchen sind eigentlich nur ein Nebenprodukt...
...vom Eierfärben. Insgesamt ein mißglückter Versuch, denn sowohl auf den Eiern als auch auf den Stoffen  sollten deutlich erkennbar die Abdrücke von Blättern, Blüten und Gräsern sein.  Ist aber auch so ganz nett und nächstes Jahr ist ja wieder Ostern...
Nächstes Jahr blüht auch wieder der Huflattich und dann denke ich vielleicht sogar daran, ein paar Blüten zum Trocknen mitzunehmen.

Zum März gehört auch noch der 12tel Blick.

30. März 2016, 18.45 Uhr

Als gestern am späten Nachmittag plötzlich der Himmel aufriss, bin ich losgesaust, um noch schnell ein Foto zu machen. Ich wollte unbedingt ein wenig Licht auf dem Bild. Charakteristischer für diesen Monat wäre allerdings ein nettes Grau gewesen.


Groß sind die Unterschiede zum Februar nicht. Aber das Gras ist gewachsen und die Weiden im Hintergrund treiben aus.

Nun bin ich gespannt, wie der April wird.

Euch allen einen lieben Gruß
Katala


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Mittwoch, 30. März 2016

Hasen-Füße


Ja, gut, es sind keine Hasen sondern Kaninchen und ich habe es nicht so schnell bis auf den Bauch geschafft. Aber ich denke, man kann es  für Siglindes Projekt CAM UNDERFOOT ausnahmsweise mal so durchgehen lassen.

Euch allen einen schönen Tag
Lieben Gruß
Katala

Dienstag, 29. März 2016

Ostern - schön war's

Ich hoffe sehr, Ihr alle hattet wunderschöne Ostern mit Sonne und ganz viel Spaß.

Das mit der Sonne hat bei uns nicht so gut geklappt.


Als wir am Nachmittag gegen Drei loszogen zum Osterspaziergang, war die Sonne schon lange wieder weg.
Aber egal ob nun mit oder ohne Sonne - solange es nicht regnet oder schneit gehören Picknick und Eiersuchen im Gestrüpp zu Ostern bei uns dazu.

Die Kinder hatten einen feinen Platz ausgesucht.


Voller Veilchen. Und während ich mit der Nase im Duft hing...


...fand der Gatte verwilderte Osterglocken und hat mir ein paar gepflückt.


Wenn's auch mit der Sonne nicht so gut geklappt hat, so hatten wir am Abend dann doch jede Menge Spaß mit diesem Foto.



Ein bisschen Osterdeko gab es auch - in Schwarz-Weiß.


Und so sieht das Ganze in Farbe aus.
Nein, wir haben keine Gipseier schwarz gefärbt. Es sind Eierkohlen. Ich fand sie in der hintersten Ecke des Holzschuppens. Bevor sie in den Ofen kamen, mussten sie noch für diese Spielerei herhalten.


Die Osterglocken vom Wegesrand kamen erst einmal in meine Kammer.
Doch nun, wo wir wieder zu Hause sind, können sie noch ein paar Tage die Kinder erfreuen.


Ich habe hier ja noch diese Freude, die Ostergrüße von Birgitt und Mano. Euch beiden ganz lieben Dank dafür. Ich habe mich sehr gefreut.
Auch über Astrids digitale Osterkarte habe ich mich sehr gefreut. Die kann ich hier nur leider nicht zeigen. Auch Dir, Astrid, einen lieben Dank.

So, und nun muss ich ganz schnell ins Bett, denn morgen früh gleich ist die Nacht rum.
Euch allen einen guten Start in die kurze Woche.
Lieben Gruß
Katala

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Samstag, 26. März 2016

Der Himmel über den Kühen

Nach meinem Besuch bei den Gänsen voriges Wochenende bin ich noch weiterspaziert zu den Kühen.



Die Sonne kam gerade wieder heraus und ich wollte sie noch ein bisschen genießen.


Die Kühe haben nicht schlecht gestaunt, als sich plötzlich jemand von hinten an ihre Weide heranschlich, hatten aber trotzdem so gar kein Verlangen näher zu kommen.


Das Frühjahr ist die Zeit des Kalbens. Der größte Teil der Herde stand dicht gedrängt in der Mitte der riesigen Weide um die Jungtiere herum.

Ich hätte so gerne ganz viele Fotos von den Kälbern gemacht, aber mein Tele reichte dafür nicht aus.


Nur diese Kuh mit ihrem winzigen Kalb lag etwas abseits, beide noch erschöpft von der Geburt.
Wenn die Kälber etwas größer sind und anfangen, wild über die Weide zu toben, dann werde ich noch einmal mein Glück versuchen.

Jetzt mache ich mich auf ins Altenteil. Die Kinder warten sicher schon.

Euch allen schöne Ostertage mit Sonne und ganz viel Heiterkeit
Lieben Gruß
Katala

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Donnerstag, 24. März 2016

Cam Underfoot im Garten

Als der Frühling vorige Woche hier zwei Übungstage eingelegt hatte, habe ich mich im Garten für eine Weile auf die Wiese gelegt, mir die Sonne aufs schmerzende Kreuz scheinen lassen und ein bisschen zugeschaut, wie das Gras wächst...


...und so auch den vermissten zweiten Handschuh entdeckt.


Notiz an mich: Immer alles gleich auf einen Haufen legen. Das spart das Suchen.

Euch noch einen schönen Restdonnerstag und morgen einen schönen Karfeiertag
Lieben Gruß
Katala

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CAM UNDERFOOT bei Siglinde

Montag, 21. März 2016

SchwarzWeissBlick - Lissabon

Da ich vorige Woche nicht viele Gelegenheiten zum Fotografieren hatte, habe ich für Fraukes Projekt ein wenig in den Fotokisten gekramt, in den virtuellen.
In Lissabon hatten ich gerade meine große  Schwarz-Weiß-Phase und so greife ich heute noch einmal auf Fotos von diesem Urlaub zurück.


Lissabon, die Stadt der gekachelten Häuser. Leider ist nicht genügend Geld für den Erhalt all der wunderschönen Fassaden vorhanden.


Aber die alten Straßen werden neu gepflastert und nicht einfach betoniert.


Service wird in Lissabon übrigens  noch groß geschrieben. Die kleine silberne Kette, die ich in diesem  Trödellädchen kaufte, musste erst gründlich geputzt werden, bevor sie mir überreicht wurde.
Die beiden Herren habe ich übrigens gefragt, ob ich sie fotografieren darf.




Im Straßencafé sitzen, den Straßenmusikanten lauschen und dazu eine Zigarette - ein typisches Bild in Lissabon.


Sieht sie nicht ein bisschen aus wie eine dieser alten Porzellanfiguren? Aber sie ist lebendig. Hat sich schon einen Schlafplatz gesucht...


...denn bald beginnt das Nachtleben in Lissabon - bunt und voller Musik.
Ich muss da mal wieder hin.

Euch allen noch einen schönen Tag.
Lieben Gruß
Katala


Sonntag, 20. März 2016

Bunt ist die Welt -Frühlingshafte Entdeckungen

Heute ist Frühlingsanfang. Man merkt hier nur leider nichts davon. Es ist kalt, grau und nieselig.
Gestern war es schön -  zwar kalt, aber wenigstens schien immer mal wieder die Sonne.
Da ich für Lottas Projekt "Bunt ist die Welt" noch ein paar Fotos zum Thema "Frühlingshafte Entdeckungen" brauchte, habe ich mir am Nachmittag die Kamera geschnappt und bin zu den Gänsen spaziert, um zu schauen, was sich dort dazu so finden läßt.
Bei den Gänsen hat die Brutzeit begonnen. Ich hoffte auf ein paar Eier in den Nestern oder irgendetwas in dieser Art.


Aber nichts mit Eiern in Nestern. Was mir begegnete, war Schorsch. Schorsch ist jetzt der Chef der Schar. Und er war wenig erfreut, als er mich auf  der Wiese entdeckte, auf seiner Wiese, in seinem Revier.  Wild fauchend, mit aufgestelltem Gefieder und lang vorgestrecktem Hals kam er auf mich zugerast.


Als ich aber einfach still hocken blieb, ist er abgedreht. Er war sich wohl sicher, dass ich seine Botschaft verstanden hatte. 


Die Damen waren sehr viel entspannter. Außerdem wurde ihre Aufmerksamkeit von mir abgelenkt. Am Himmel tat sich etwas. Schon von weitem hörte man die lauten Rufe der Kraniche. Da muss man schon mal hochschauen, auch als Gans.
Aber wie schaut eine Gans nach oben?


So schaut eine Gans nach oben. Und sie verdrehte den Hals und verfolgte den Flug der Kraniche, bis diese außer Sichtweite waren. Vielleicht wäre sie ja gerne mitgeflogen. Vielleicht schaute sie ihnen ja neidisch hinterher, weil sie auch gerne ein bisschen mehr von der Welt sehen würde, als die Wiese und den Stall...


Ich bin dann erst einmal hinter zum Garten gelaufen, zu diesem Meer von Schneeglöckchen, das über die ganze Wiese leuchtet.


Ein paar Gänse waren mir gefolgt. Zum Glück hatte ich das Gatter hinter mir geschlossen.


Aber diese Gans ist clever. Man muss sich nur ein bisschen recken und strecken und schon kommt man an das verbotene Grün.
Ein paar der Gänse sind gestern übrigens dreimal von der Wiese abgehauen und wir konnten uns ewig nicht erklären, wie sie das geschafft haben. Alle Gatter waren zu und der Zaum zum Überfliegen viel zu hoch. Am Abend haben wir dann endlich das winzige Loch im Zaun gefunden, durch das  sich die Gänse gezwängt hatten. Ich bin sicher, diese Gans war jedesmal die Rädelsführerin.


Auf dem Rückweg über die Wiese hielt ich einen gebührenden Abstand zu den Gänsen.


Trotzdem musste Schorsch noch einmal zeigen, wer der Boss ist.
Ich hoffe nur, seine Angriffslust ist seinen Frühlingsgefühlen geschuldet und das bleibt jetzt nicht für immer so - er war doch mal so ein nettes Gössel.

Euch allen noch einen schönen Sonntagabend
Lieben Gruß
Katala

Samstag, 19. März 2016

Der erste Kaffee auf der Wiese


Was gibt es Schöneres, als das erste Mal im Jahr mit einem Kaffee auf der Wiese zu sitzen, das Gesicht in die wärmende Sonne zu halten und den Frühling zu spüren...
Vorige Woche war es endlich soweit. Zwei Tage Frühling. Zwei Tage Sonne satt. Der Himmel so blau, wie schon lange nicht mehr.
Ich habe im Garten gebuddelt. Ich habe den ersten Zitronenfalter gesehen. Ich habe es genossen.
Im Moment sitze ich im Altenteil und überlege, was ich noch so zum Samstagsplausch bei Andrea beitragen könnte, aber mir will einfach nichts einfallen.  Die Sonne scheint gerade wieder so schön durchs Fenster und ich habe nur einen einzigen Gedanken: Ich will wieder raus.
Und das mache ich jetzt auch. Ich werde mir die Kamera greifen und die Gänse besuchen. Genau.

Habt alle einen sonnigen Nachmittag. Ich komme heute abend bei Euch vorbei.
Lieben Gruß
Katala

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Freitag, 18. März 2016

Küchenblumen mit Ei


Am Ende meines endlos langen Küchentisches ist inzwischen ein wenig Ostern eingezogen.


Osterglocken, ganz klar,  Sie stehen in einem alten Glas aus dem Wald, das den netten Namen "Namenlos" trägt.


Die Zweige sind vom Straßenrand - nicht abgerupft, sondern gefunden.
Meine schönen, alten, kitschigen, mit viel Mühe vor Jahren selbstgebastelten Papposterzweiganhänger sind, seit ich die Schränke aufgeräumt habe, verschwunden. Der Fluch der guten Tat. Ich hoffe nur, ich habe sie nicht aus Versehen in eine der Mülltüten gestopft...
Stattdessen hängen nun einige der Herzen vom ersten Papierschöpfversuch an den Zweigen. Aber so richtig gefällt es mir nicht. Ich werde sie wohl wieder abmachen.


Warum auch immer, ich kann's nicht sagen, aber zu Ostern gehören für mich auch Hornveilchen...


...und Eier natürlich. Aber weil es ja noch nicht Ostern ist, muss ein Ei, ein Gänseei, erst einmal genügen. 
Nein, ich hab's nicht den Gänsen der Kinder geklaut. Ich habe es vor Jahren, als an eigene Gänse noch nicht einmal zu denken war, ganz brav gekauft.

So, jetzt schicke ich meine Blumen zu Helgas "Friday-Flowerday" und dann gehe ich mal schauen, was Ihr so in den Vasen habt.

Euch allen einen schönen Restfreitag und ein feines Wochenende
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 17. März 2016

Es wird Frühling am See

Die Sonne schien - tralalala.
Die Luft war mild und es roch nach Frühling.
Nach zwei Stunden wilder Buddelei im Garten brauchte der Rücken dringend einen Ausgleich und nichts hilft mir da besser als zum Tagesausklang ein kurzer Marsch zum See.



Auch hier wird es langsam Frühling. Die Weide hat die ersten grünen Spitzen...



...das Blässhuhn raschelt durchs Schilf auf der Suche nach dem besten Nistplatz...



...und aus allen Löchern kriecht Fliegengetier.



Nicht mehr lange und und statt Wasser sieht man von dieser Stelle aus nur noch Grün.

Habt alle einen feinen Donnerstag
Lieben Gruß
Katala

Mittwoch, 16. März 2016

Cam Underfoot

Am Samstag war ich nach dem Flohmarkt noch ein bisschen im Wald. Was man dort im Unterholz so alles findet...


Leider war sie nicht mehr in einem Stück. Aber wenigstens ein Foto für Siglindes Projekt "Cam Unterfoot" habe ich von der alten Waschschüssel mitgebracht.

Euch allen noch einen schönen Tag
Lieben Gruß
Katala

Dienstag, 15. März 2016

Ein Garten des Grauens

Gestern schien für ein paar Stunden die Sonne und das lockte mich raus in den Garten.
Ein Anblick des Grauens.


Das war einmal eine gemütliche Sitzecke. Im Moment könnte man sie auch gut unter dem Titel "Lost Places" posten.
Wie schnell sich die Natur doch ihren Raum zurückerobert. Überall wuchert Fiederspiere und wo die noch nicht Fuß gefaßt hat, schlängelt sich Hopfen.
Beides feine Pflanzen. Aber in Maßen.
Vor zwei/drei Jahren blühten hier gefüllte Schneeglöckchen, Priemeln, Schlüsselblumen und noch so einiges mehr..


Nur die wenigen Krokusse haben wundersamerweise überlebt.

Ich hatte in den letzten Jahren so wenig Zeit für den Garten, dass diese Ecke völlig in Vergessenheit geriet.


Meinen Beeten auf der Wiese geht es aber auch nicht viel besser. Das letzte Unkraut zupfte ich wohl im Juli. Der Nachbar wollte im Herbst schon darübermähen. Der Gatte konnte es knapp verhindern. All meine schönen Kräuter wären dahin gewesen.


Der Salbei ist so tapfer. Gedeiht unverdrossen zwischen all dem Unkraut.
Auch Pimpinelle und Gemüseampfer sind unverwüstlich. Sie treiben sogar schon aus. Doch um davon ein Foto machen zu können, hätte ich erst einmal zwei Stunden in der Erde wühlen müssen. Den gegenwärtigen Anblick kann man niemandem zumuten. Ich ertrage ihn ja selbst kaum.
Ich habe keine zwei Stunden durchgehalten. Schon nach zehn Minuten waren meine Finger nur noch starre Eisklumpen.

Kann es nicht bitte langsam etwas wärmer werden? Nur ein bisschen? Ich möchte so gerne wieder einen schönen Garten haben und endlich mit der Arbeit beginnen.
Heute sind es wieder nur fünf Grad und heute scheint nicht einmal die Sonne
Aber morgen vielleicht?

Euch allen noch einen schönen Dienstag
Lieben Gruß
Katala

Montag, 14. März 2016

Mit Tinte und Feder



Vor Jahren fand ich auf dem Müll eine Kiste voller alter Papiere und Briefe, die ich natürlich mitnahm und - recht bald vergaß. Jahrelang stand sie hochoben auf einem Regal und staubte ein..

Dass sie mir plötzlich wieder in den Sinn kam, liegt an Gustav.  Manos Gustav.
Durch ihr Projekt "Gustavs Agenda"  fiel mir auch wieder ein, dass ich als  Schulkind  perfekt Sütterlin schreiben konnte. Nicht etwa, weil man es mich in der Schule gelehrt hatte, sondern weil es dort oftmals so langweilig war, dass ich jede Menge Zeit hatte, diese Schrift zu üben. Die Vorlage dafür hatte man mir dankenswerterweise hinten in die Formeltafel gedruckt.

Nun gehen einem ja Fertigkeiten, die man nicht nutzt, langsam verloren. Die meisten Großbuchstaben hatte ich völlig vergessen und auch mit einigen kleinen Buchstaben hatte ich Schwierigkeiten.  Es viel mir ungeheuer schwer, Gustavs Einträge in seinem Buch  zu entziffern.
Ich fand, dass sich das ändern muss.


Neulich hat es mich dann gepackt.


Tinte besitze ich sowieso, für meinen Füllfederhalter. 


Und da seit Ewigkeiten ein alter Federhalter zwischen meinen Stiften steckt, habe ich den auch gleich einmal ausprobiert. Manos Link folgend malte ich artig Wort für Wort ab.


Aber so richtig klappt es noch nicht.  Wo es eckig sein soll, ist es rund. Wo es gerade sein soll, ist es krakelig.


So gestochen scharf wie diese Schrift aus dem Spruchbuch einer 14jährigen aus dem Jahre 1908 wird meine Schrift nie werden - egal welches Alphabet ich schreibe.


Beim Aufräume der Schränke sind mir übrigens zwei Gegenstände in die Hände gefallen, deren Sinn ich erst jetzt richtig verstehe. 



Der Behälter  war für mich bisher nichts weiter als ein Aufbewahrungsgefäß für Federn und dieses U-förmige Teil darin empfand ich eher als störend. Inzwischen weiß ich, dass das ein Federzieher ist. Man drückt ihn über der Feder zusammen und klemmt sie damit fest. So kann man sie dann aus dem Halter ziehen, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. 


Das "Unikum" funktioniert genaus so. Außerdem kann man die Feder damit auch noch putzen.
Zwei sehr nützliche Geräte also.

.
Damit ich sie immer gleich parat habe, kommen sie fortan  in die kleine Holzschale auf meinem Arbeitstisch, die mir die Kinder gedrechselt haben. Ich werde jetzt nämlich öfter mit Tinte und Feder schreiben. Das macht nicht nur Spaß, ich schreibe mit der Feder auch langsamer und somit (noch?) viel leserlicher.

Euch allen eine schöne Woche
Lieben Gruß
Katala

Verlinkt mit SCHWARZWEISSBLICK bei Frauke