Montag, 29. Februar 2016

Holzmachen



Wer Öfen hat, braucht Holz. Und wer wie wir  inmitten riesiger Waldgebiete wohnt, hat den Vorteil, Holz direkt beim Förster zu bekommen. Das ist entschieden preiswerter als Baumarkt, macht aber auch Arbeit. Aber Arbeit, die Spaß macht. Und als am Wochenende so schön die Sonne schien, haben wir uns daran gemacht, unsere Vorräte für den nächsten Winter  zu sägen, zu spalten und zu hacken.


Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich es liebe, Holz zu hacken?  Nein? Nun, dem ist so.
Was habe ich mich in den letzen Jahren an machen Wintertagen darauf gefreut, endlich nach Hause zu kommen und Holz hacken zu können. Nichts baut Bürostress besser ab, als ordentlich das Beil zu schwingen, Kleinholz zu machen.
Für die großen Stämme allerdings war bisher immer der Gatte zuständig, denn die Spaltaxt ist mir zu schwer. Aber jetzt kann auch ich die verwachsensten Kaventsmänner spalten. Wir haben nämlich eine neue Maschine, einen Holzspalter.
Das Ding ist toll. Baumscheibe drauf, Hebel runter, Knopf drücken und knack - schon hat das Holz verschissen.
Der Gatte konnte auf einem Stamm sitzen und gelassen vor sich hin dösen, während ich voller Glückseligkeit Holz um Holz um Holz spaltete. 


Nach diesem Foto allerdings war des Gatten Gelassenheit schlagartig dahin. Ich hatte  in den feuchten Sägespänen gelegen...
Was er nur hatte? Matsch hätte viel schlimmer ausgesehen.

Euch allen eine schöne Woche
Lieben Gruß
Katala

Verlinkt mit:
SCHWARZWEISSBLICK bei Frauke
und am Mittwoch mit
CAM UNDERFOOT bei Siglinde

Kommentare:

  1. :-)) ahhh, Du auch? Der Duft von Holz, das meditative Klack-Klack, frische Luft und am Abend dann das wohlige Gefühl seinen Teil geleistet zu haben, Dusche, Abendbrot, das herrlich schmeckt und dann eine tiefe Nachtruhe ... machmal vermisse ich mein Schmiedehäuschen.
    Ja, ich kann das alles nachvollziehen.

    Lieben Gruß
    Beate

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  2. Ein grandioses Cam underfoot - ich hätte zu gern das Gesicht des Gatten dazu gesehen ;-)
    Wir haben bisher auch immer Holz aus dem Wald geholt und meine Eltern besitzen auch ein Spaltgerät. Allerdings hat der Vater es jetzt mit dem Herzen, da ist solche Anstrengung für ihn tabu. Aber er hat schon andere Quellen aufgetan ;-) Recht hast du, das Spalten mit dem Spaltgerät macht richtig Spaß!

    Hab einen schönen Tag & danke für's verlinken ... liebe Grüße, Frauke

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  3. Sind das geniale Fotos und ich war gerade richtig mit dabei!
    Nur den Muskelkater hab ich nicht....
    Liebe Grüße

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  4. Was man nicht alles tut für ein gutes Foto ;-). Die große Holzhackerin ist unsere mittlere Tochter, die aber nun leider über alle Berge ist, bzw. im holzreichen Vermont...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. Hallole,
    das Beil schwingen!!! :-)) Huuu, da denke ich immer an Indianer und Scharfrichter - nicht böse sein -! Ja, ich weiß, es ist schlimm mit mir.
    Ja und an meine Oma, die auch immer das Beil geschwungen hat, wenn es denn zum Mittag ein Hühnchen geben sollte.

    Habt Ihr ein Flächenlos oder hat der Förster das Holz bei sich gelagert.
    Ich habe an das Holzmachen keine gute Erinnerung. Ich mußte bei Oma immer mit in den eigenen Wald, die hatte ja einen Bauernhof in Cleversulzbach. In dem dazugehörigen Wald mußte ich immer Reissig sammeln.
    Zum Holzmachen war ich zu klein aber meine Oma konnte das wirklich gut und
    hat dann das Holz zu Spächtele gemacht, ich glaube im Hochdeutschen sagt man Anfreuerholz dazu. Ja, das Holz durfte ich dann zusammen mit der Schwester aufschichten, Neee, das hat mir auch nicht gefallen. Ob ich es heute nochmals gerne machen würde, keine Ahnung.

    Deine Bilder sind richtig toll geworden. Schwarz/Weiß hat schon was.

    Lieben Gruß Eva

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  6. Echt? Du magst das? Ich stelle mir das sehr, sehr anstrengend vor.
    Dass man danach das Büro vergessen hat, glaube ich aber gerne ;-)
    Und einen Ofen, den ich mit Holz füttern könnte, fände ich auch sehr schön.
    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. ein holzspalter ist wirklich klasse! wir können ihn uns von freunden ausleihen - eine echte erleichterung sagt herr m.
      ich buddele lieber.
      lieben gruß von mano

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  7. Mein Mann lässt sich auch immer ein Waldstück zuteilen in dem er Holz macht, gespaltet wird es mit dem Holzspalter, seit über 25 Jahren.
    herzlich Judika

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  8. ...weil wir keinen Ofen haben, liebe Katala,
    müssen wir auch kein Holz machen...den Duft mag ich schon immer sehr, bin ich doch quasi in der Holzwerkstatt meines Opas aufgewachsen...deine Fotos sind toll, besonders das CU,

    lieber Gruß Birgitt

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  9. Liebe Katala,
    ich liebe Holz, den Duft von Holz, frische Sägespäne sind das Allergrößte!!! ♥
    Klasse Fotos hast Du gemacht. Da hat sich das Sägespanbad gelohnt. ;-)
    Liebe Grüße
    moni

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  10. Holzhacken? Ich? Och nö, da bin ich Prinzessin!
    Und kleb lieber noch´n paar Eierschalen irgendwo an! ;-)
    Hut ab, dass du da soviel Spaß und Elan an den Tag legst!
    UND: ganz tolle Fotos.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Doreen

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  11. Eine Spaltmaschiene steht bei Opa auch noch irgendwo. Gefährliches Teil wenn ich mich recht erinnere. Hoffentlich hast du Stahlkappenschuhe einen Helm und Schutzbrille an. Aber die Fotos finde ich gut.
    L G Pia

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  12. Das letzte Foto ist Klasse!
    Das sagt so viel aus!
    Hab noch einen schönen Tag!
    LG Britta

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  13. Das CU Foto deines Mannes ist Klasse, gefällt mir am besten
    LG Siglinde

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  14. Kurze Antwort auf deine Frage: Ich bin das nicht auf den Fotostreifen - ich hätte mich nicht zerschnippelt ;-)!! Die Fotos hab ich vom Trödler!
    LG, mano

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  15. Holz stellen finde ich auch gut ... hab' aber immer ein bisschen Angst, wenn Männe und Sohn mit dem schweren Gerät zugange sind.
    Trotzdem ... tolle Fotos. Das letzte "bringt's".
    Liebe Grüße, Christa

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  16. Ich musste als Kind immer mit in den Wald und ehrlich gesagt, die Pausen waren mir das liebste. Deshalb kaufe ich mein Holz fix und fertig und staple es nur noch auf :-)
    Aber perfekt, wenn du eine Entspannungstechnik für dich gefunden hast, die zugleich noch einen Nutzen hast!
    Liebe Grüße,
    Markus

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