Montag, 8. Februar 2016

Eine Tasche für mein Lieblingsbuch

Ich habe ein neues Lieblingsbuch. Es ist toll. Es ist praktisch. Und handlich.  600 Seiten auf ca. fünf Milimeter Dicke geschrumpft und trotzdem die Schrift so groß, dass auch schlechte Augen etwas erkennen können.
Ich liebe es, mein neues Buch, meinen E-Reader. Und ich schleppe ihn überall mit hin.


Und darum braucht er einen Schutz. Eine eigene Tasche.


Ich weiß, man erkennt auf diesen Bildern nicht viel, aber ich fand das späte Sonnenlicht auf der Tasche so schön.

Nun das Ganze noch einmal in Erkennbar.


Genäht habe ich die Tasche aus den Stoffen, die ich im Dezember vorigen Jahres gefärbt habe (klick) und einem nicht ganz so geglückten Ecoprintversuch, den ich teilweise noch einmal mit Erle überfärbt habe. Damit mein Lieblingsbuch auch wirklich sicher verpackt ist, habe ich die Tasche mit dickem Vlies abgesteppt.


Da ich möglichst viele verschiedene der gefärbten Stoffe verwenden wollte, besteht die Rückseite aus ganz vielen Kleinstteilen. Von Hand zusammengenähnt und extra so, dass man die Stiche sieht. Wie man dies und vieles andere am besten macht, habe ich in einem der Online Workshops von Jude Hill gelernt, deren Arbeiten ich über alle Maßen schätze.



Das Buch, das ich gerade las, als ich die Fotos machte, kann ich übrigens allen Liebhabern leichter Lektüre wärmstens Empfehlen: "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer. Ein amüsanter Briefroman im modernen Gewande.

Euch allen eine gute Woche
Lieben Gruß
Katala

Kommentare:

  1. Ich liebe meinen e-reader auch, besonders, weil ich bei der onleihe ausleihen kann und mir nicht alles kaufen muss...aber so eine schöne Tasche habe ich nicht.
    Annette

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  2. Die Tasche ist wirklich hübsch, kreativ und einzigartig. Selber gefärbten Stoffen haftet immer eine Geschichte an, finde ich. Dann passt es ja zusätzlich zum Lesestoff.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Wunderbar, das sieht ganz toll aus. Ja, auch das Licht für die Fotos hat was feines.
    Ich lese auch so gerne, von Deinem Buch hab ich noch nie gehört. Muss ich mich mal schlau machen.
    Ich wünsch Dir einen schönen Rosenmontag
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  4. Schick, schick...und praktisch! Viel Spaß noch beim Lesen...LG Lotta.

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  5. ...ich mag meinen Reader auch, liebe Katala,
    auch wenn er nicht so schön verpackt ist...am besten ist, dass er sich mit der App auf dem Handy synchronisiert und ich so immer weiter lesen kann, wenn sich eine Zeit ergibt, denn das Handy habe ich immer dabei,

    lieber Gruß Birgitt

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  6. Zum Lesen habe ich immer noch lieber ein Buch aus Papier in der Hand, aber dieses Täschchen finde ich unglaublich schön - die sanften, verwaschenen Farben, die Stiche - wunderbar!
    Ja, und willkommen bei amselgesang! Ich "revanchiere" mich mit einer Anmeldung bei dir, dieses Täschchen hat mich jetzt voll geködert! ;-)
    Liebe Grüße,
    Brigitte

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  7. Ehrlich gesagt, finde ich diese Reader total hässlich. Ich würde ihn immer in deiner wunderschönen Buchhülle lassen, da sieht er nämlich wirklich gut aus :-)
    "Gut gegen Nordwind" hatte ich in nullkommanix verschlungen.
    Liebe Grüße

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  8. Ich glaube, liebe Katala, ich bin echt oldschool.. seufz! Ich kann mich einfach nicht von meinen "echten" Büchen trennen ;)) aber Deine Tasche finde ich total schön!! So eine könnte ich mir eigentlich auch mal für meinen Laptop machen.. hmm.. danke für die schöne Idee!! Herzlichst, Nicole

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  9. ich hab keinen reader, aber in das täschchen bin ich voll verliebt.
    so schöne stoffe und auch noch selbstgefärbt!! den link zu jude hill werde ich mir gleich nochmal anschauen.
    liebe grüße von mano

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  10. Das TASCHENbuch im wahrsten Sinn :-). Die Idee finde ich nachahmenswert, schon deshalb, weil wir unsere Bücher oft mitnehmen, vor allem ins Gartenhäuschen. Bisher mussten Plastiktüten herhalten, aber warum nicht eine Tasche fürs Buch. Bei mir werden es Papierbücher bleiben und deshalb wird die Tasche, sollte ich demnächst eine machen, etwas größer ausfallen, so die Büchertasche für Zwei

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