Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 - Juli 2015

In der letzten Zeit melde ich mich nur noch recht unregelmäßig und heute gleich zweimal. Das liegt am Datum, dem 12. Der Tag für die 12 von 12. Und dann noch ein Sonntag. Da konnte ich nicht widerstehen.
Also los. Zwölf Fotos vom Tag:



Bild 1: Ein Blick in den Himmel. Kein Regen in Sicht. Sehr gut.


Bild 2: Frühmorgentliches Bloggen und Fotografieren und schon mal die ersten Fotos beschauen, bis der Kaffee ausgetrunken ist. Ja, der Schreibtisch müsste auch mal wieder aufgeräumt werden.


Bild 3: Doch der Flohmarkt ruft. Ich liebe Flohmärkte. Von mir aus könnte jedes Wochenende einer sein. Und am meisten mag ich die Händler, die auch Haushaltsauflösungen machen und alles, was keine wirkliche Antiquität ist, gleich in Kisten lassen. Dort entdeckt man die wundersamsten Dinge.


Bild 4: Sind sie nicht wunderschön? So zerspielt, so kaputt, immer wieder zusammengeflickt und weiter geliebt. Als ich sie so sah, hätte ich sie am liebsten gleich adoptiert. Doch zum einen hätte mich der Gatte dann endgültig für verrückt erklärt. Zum anderen hätte ich mich irgendwann sicher vor ihnen gegruselt. Vielleicht führen sie ja ein heimliches nächtliches Leben, à la Stephen King oder noch schlimmer.



Bild  5: Da mir nach den morgentlichen Sommerfrüchten der Sinn nach mehr Frischzeug stand und wir nun einmal unterwegs waren, sind wir gleich noch bis zum Markt in Polen gefahren. Der hat nämlich auch am Sonntag offen. Und was noch besser ist - auch die Supermärkte haben in Polen sonntags geöffnet. Also konnte ich richtig einkaufen. Vor allem ganz viele Marmeladengläser. Das Kind wird schimpfen, hat sie doch ein ganzes Regal voll leerer Gläser im Keller. Das hätte mir aber heute nicht weitergeholfen. Und bis nächstes Wochenende hätten die Beeren nicht durchgehalten.


Bild 6: Alle neuen Dinge abgewaschen.


Bild 7: In einigen Gläsern steckten Aufkleber. Ich habe versucht, herauszufinden, was die Aufschrift heißt. Der Google-Translator meint, "domowa spizamia"  heiße " Startseite spizamia". Das stimmt garantiert nicht. Was es wirklich heißt - keine Ahnung. Ich bilde mir ein, das bedeutet "hausgemacht". Ist aber sicher auch falsch. Kann hier einer helfen?


Bild 8: Während die erste Marmelade abkühlte, die Gerätschaften weichten und die Hände noch ein wenig blaubeerblau waren, mussten die Flohmarktschätze noch einmal begutachtet werden. Diese kleine Eule hat mir der Händler geschenkt. Sie lag ganz versteckt in einer der Kisten.



Bild 9: Eine Tüte voller alter Garne. Ein Superfund. Vor allem, weil ganz viel altes weißes Baumwollgarn dabei ist. Jetzt kann ich nähen bis an mein Lebensende, ohne Nachschub zu brauchen. Den schönen Lumpen gab's gratis dazu.


Bild 10: Inzwischen regnet es und in der Küche ist es so dunkel, dass ich das Licht anmachen muss. Die erste Partie Marmelade ist fertig. Noch die Erdbeeren und dann ist der Vorrat wieder ein bisschen größer. Die Tochter und ich haben nämlich den wilden Ehrgeiz, nur mit selbstgemachter Marmelade übers Jahr zu kommen. Vorzugsweise natürlich mit Früchten aus den eigenen Gärten oder selbst gesammelt. Da das aber noch nicht so ganz klappt, darf auch dazugekauft werden. Hauptsache der Vorrat reicht.


Bild 11: Zeit fürs Abendbrot. Ganz schön spät schon. Also nur etwas Leichtes. Eine von den bunten Tomaten, mit etwas frischem Knoblauch, ein bisschen Salz und Kresse. Dazu ein Butterbrot. Sehr lecker. Da von den Erdbeeren einige übrig waren und im Kühlschrank auch noch eine Handvoll schwarzer Johannisbeeren lagerte, gab's sogar einen Nachtisch.



Bild 12. So, jetzt schicke ich diesen Post zu Caro und den anderen 12 von 12, drehe noch eine Blogrunde und wenn ich dann noch nicht müde bin, setze ich mich noch ein wenig an mein Flickwerk. Doch dazu mehr ein anderes Mal.

Habt alle einen guten Start in die neue Woche.
Lieben Gruß
Katala

Kommentare:

  1. Wie gut, dass ich Marmelade hasse, da brauch ich mir diese viele Arbeit nicht zu machen. Dazu noch nach Polen wegen der Gläser...wat et all jitt, sagt da die Kölnerin. Horizonterweiternd ist das Bloggen.
    Nichts für ungut! Mach et joot in der neuen Woche!
    Astrid

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  2. Herrlich.. Deine 12 von 12!! Ich liebe selbstgemachte Marmeladen - und am allerbesten sind die selbstgemachten ;))) Dieses Jahr haben wir noch nicht allzu viel eingekocht, ein paar Gläser Erdbeerkonfitüre, aber die sind schon weg ;) Ich wünsche Dir einen schönen Start in die Woche. Liebst, Nicole

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  3. Ich find's ja immer toll, wenn selbst eingemacht wird, aber ich habe es noch nie getan! Ist eigentlich beschämend :o( Ich koche auch sehr ungerne, bestimmt liegt das so nah zusammen, daß ich mich noch nicht aufrappeln konnte ;o)
    Aber es hat einfach was! Und wenn meine Mutter Marmelade einkocht, oder bald wieder Holundersaft, dann freue ich mich ;o)))
    Haushaltsauflösungen und Sperrmüll mag ich am allerliebsten! Bei den alten Stofftieren mag ich aber auch nicht so gerne. Jeder hat doch so seinen Eigengeruch und ich kann mich dann an den Gedanken des geliebten Stofftiers, daß gar nicht mir gehört, nicht gewöhnen!
    Eine schöne Woche und liebe Grüße, Elke

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  4. Toller Tag. Und so abwechslungsreich.
    Deine eingekochte Maremlade sieht lecker aus. Mhhh, da könnte ich jetzt ein Brot damit verdrücken ;-))
    Liebe Grüße
    Jutta

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  5. Die Eule sticht mir sofort ins Auge...ein schönes Mitbringsel vom Flohmarkt! LG Lotta.

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  6. Dein Sonntag war auf jeden Fall gut ausgefüllt.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Hallo Katala,
    ich mag diese 12 Fotos am 12ten total gern, auch wenn ich selber nie mit mache. Der Flohmarkt sind wirklich total einladend aus, da wäre ich gerne mal durch gelaufen. Und ide Teddies sind total süß, aber kaufen hätte ich die auch nicht dürfen - ohje, da hätte Jemand zweifelnd geschaut
    Und so leckere Marmelade hast Du gekocht, ich noch nicht, aber die Himbeeren müssen nun wirklich runter, morgen muss ich ran....
    Auf Dein Flickwerk bin ich gespannt, die Farben gefallen mir richtig gut.
    Liebe Grüße
    Manu

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  8. Hallo Katala,
    ich habe mich gerade erstmals ein wenig hier im Blog umgeschaut und bin zufällig auf diesen Post gestoßen. Da ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich versucht herauszubekommen, was die Worte auf dem Etikett bedeuten. Und da es das Wort "spizamia" anscheinend nicht gibt, habe ich "spizarnia" eingegeben. Volltreffer! Des Rätsels (späte)Lösung: es handelt sich um eine "Speisekammer". Und "dom" (kommt wohl von lat. "domus") heißt Haus. Also die "häusliche Speisekammer". Passt doch! ;-)
    (Vielleicht bist du ja inzwischen auch selbst darauf gekommen...)
    Herzliche Grüße,
    Brigitte

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