Montag, 29. Dezember 2014

Juchhe, es liegt Schnee


Richtig Schnee. Nicht bloß ein paar Krümel. Als wir heute früh wach wurden, war er da. Alles weiß. Alles schön.


Gleich als erstes am Tag Schnee anfassen. Einen winzigen Schneemann bauen. Kalte Finger haben. Und dafür nicht einmal aus dem Haus gehen müssen. Auf der Schwelle der Werkstatt hocken, keinen Fuß vor die Tür setzen. Und dann schnell wieder rein ins Warme, ohne sich lange an- und ausziehen zu müssen - ländlicher Luxus pur.

Aber als dann am späten Mittag auch noch die Sonne schien, hat's mich doch vor die Tür gezogen. Ausgiebig und mit Kamera.


Mein erster Weg führte natürlich zu den Gänsen. Sonst laufen sie immer durch den Garten und wenn jemand sie besucht, kommen sie angerannt. Heute saßen sie nur da. Sie hatten wohl kalte Füße. Die Tochter hat ihnen ganz viel Heu geholt, damit sie es wärmer haben. Mehr dazu hier (klick).
Und eine Möhre hatte sie auch mitgebracht.




Ratz-fatz war sie aufgefressen. So ein Gänseschnabel ist schon ein recht taugliches Werkzeug.

Als es dämmerte und die Gänse wieder in ihrem warmen Stall waren, gab's für die Menschen, denen inzwischen auch recht kalt war, einen warmen Ofen. Und Kaffee und Kuchen.


Es war der leckerste Kuchen, den ich jemals gegessen habe. Ein Unikat. Von der Tochter gemacht aus allen Resten der hauseigenen Weihnachtskonfektermacherei. Niemals mehr nachzumachen.  Sehr, sehr schade.



Nun sitze ich in der Kammer. Ganz leise dudelt Weihnachtsmusik. Mahalia Jackson.


Ein klein wenig Deko ist inzwischen auch eingezogen. Eine schnelle, unaufwendige Deko.


In der Schlafkammer sieht es auch eher spartanisch aus. Die meisten Weihnachtskisten sind dieses Jahr auf dem Boden geblieben. Weniger ist mehr, haben wir beschlossen.

Aber der hölzerne Baum musste sein. Ich hatte so einen ähnlichen irgendwann im Internet gesehen und mir fest vorgenommen, uns auch einen zu bauen. Er war auch ganz schnell aus ein paar alten Leisten zusammengenagelt und das sogar noch vor Weihnachten. Ich finde ihn so schön. Er ist so schön schlicht.

 


Doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden:
"Wer hat denn die Deko vor der Tür gemacht? Die ist ja total scheußlich!"
So sieht es der kleine Herr.

Er ist übrigens längst kein kleiner Herr mehr. Inzwischen überragt er mich.
Wie soll ich ihn denn nun nennen?
Großer Herr?
Nee, so ja nun doch nicht.
Riesenzwerg?
Schließlich ist das Kind erst Zwölf...
Oder einfach nur E-Sohn?
Ich glaube, E-Sohn ist gut. Daran muss ich auch nie wieder etwas ändern, egal wie weit er noch in die Höhe schießt. E-Sohn ist und bleibt er. Immer.

Habt alle einen schönen Restabend. Ich setze mich nachher wieder an mein Strickzeug. Da ist noch ein Gutschein abzuarbeiten.
Und was macht Ihr so?

Lieben Gruß
Katala

Dienstag, 23. Dezember 2014

Morgen, Kinder, wird's was geben...

...wenn ich's denn schaffe...

Kaum ist der Arbeitsstress vorbei, geht's mit dem Weihnachtsstress weiter.

Noch sieht es so aus in der Kammer.



Und damit ein bisschen mehr Schwung ins Geschehen kommt, gröhlt Weihnachtsmusik.


Deko gibt es noch nicht. Ist aber nicht so schlimm. Schließlich geht die Weihnachtszeit ja bis zum Sonntag nach dem 6. Januar. Da bleibt noch genügend Zeit fürs Schmücken des Altenteils.


Nur die Schlafkammer hat schon eine schnelle Deko bekommen. Aber da geht noch mehr, noch viel mehr. Ab übermorgen dann.
Jetzt muss ich erst einmal zurück an die Nähmaschine, denn Kinder haben so gar keinen Spass an Gutscheinen auf dem Gabentisch.

Doch vorher will ich mich bei Euch ganz ganz herzlich bedanken für die lieben Kommentare, die ich heute entdeckt habe.
Und ganz besonders habe ich mich über die schöne Karte von Manu gefreut. Leider kann ich dieses kleine Schmuckstück hier nicht zeigen, weil ich sie in der Eile zu Hause vergaß.

Ich wünsche Euch allen einen friedvollen und heiteren Heiligabend.
Ich melde mich wieder. Versprochen.

Lieben Gruß
Katala