Freitag, 24. Oktober 2014

Freitagsblume

Trallala, ich bin gar nicht mehr da. Ich bin schon fast weg.


Das Kleid ist schon verpackt. Die Tasche steht bereit. Ich fahre zum Ball. Ein Ballkleid habe ich immer noch nicht. Aschenputtel ist also wieder unterwegs.

Und weil ich sowieso nicht da bin, habe ich mir auch keine Blumen hingestellt. Aber im Altenteil trocknet noch eine Hortensie langsam vor sich hin..


Als ich sie mir letzte Woche kaufte, raschelten die Blütenblätter schon ganz sacht, wenn ich mit der Hand darüber fuhr. Und wenn ich nächstes Wochenende wieder dort sein werde, wird sie ganz und gar getrocknet sein. Dann darf sie dort stehen bleiben, bis ich sie nicht mehr mag.


So, jetzt zeigt mein Computer keine Bilder mehr an. Weg sind sie. Na huch.

Aber wenn ich den Post zu Holunderbluetchen geschickt habe, sind sie bestimmt alle wieder da. Sie wollen sich ja sicher nicht vor all den anderen Blumenfotos verstecken.

Ich bin dann mal weg. Offline. Am Sonntag komme ich Euch besuchen.

Habt eine schöne Zeit und macht es Euch gemütlich.
Lieben Gruß
Katala

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die Hühner haben sich beschwert

Immer nur die Gänse. Das ist ungerecht. Wir wollen auch mal gezeigt werden. So haben sie vor sich hingegackert.


Vor allem er hier, Mister Fluderigkeit. Er sei doch so schön, überhaupt der Schönste auf dem Hof.


Der Hahn hat's zum Glück nicht gehört, war gerade mit Fressen beschäftigt. Natürlich ist er der Schönste auf dem Hof. Er ist ja schließlich auch der Chef.


Wenn noch mehr Futter gebracht wird, dann will plötzlich gar kein Huhn mehr fotografiert werden. Nun stehe ich da und alle Hühner verschwinden. Immer dem Futter hinterher.


Wer ein Stück ergattert hat und wie Herr Fluderigkeit noch nicht erwachsen ist, verzieht sich ganz schnell in eine ruhige Ecke, damit ihm der Leckerbissen nicht wieder aus dem Schnabel gezerrt wird. Halbwüchsige haben's nicht so einfach in der Hühnerschar.


Erst als alles aufgefressen ist, kommen sie und wollen nun wieder für die Kamera posieren. Jetzt habe ich aber keine Zeit mehr. Die Kinder warten schon. Wir wollen noch spazieren gehen, bevor es dunkel ist.


Wenistens eine kleine Runde - die Hunde verlangen ihr Recht

Die haben sich übrigens noch nie beschwert, dass sie hier nicht gezeigt werden. Oder habe ich es nur nicht gehört? War es etwa Subtext? Dann sind die Hunde selber schuld. Wer Subtext mit mir redet, kann's auch gleich auf Chinesisch versuchen. Das verstehe ich genauso gut.



Damit nicht noch eine Beschwerde kommt, gibt's hier heute also auch einmal ein Foto von den Hunden. Danach sind aber wieder die Gänse dran.

Allen eine schöne Restwoche
Lieben Gruß
Katala

P.S.: Dieser "Garten Eden", in dem ich vorige Woche war, gehört zu einem Bürgerhaus. Und so, wie in machen Städten, in denen Ödland und auch Parkanlagen zu Nutzgärten umgestaltet werden (klick, klick und klick), kann hier jeder ernten,  der sich die Mühe macht.

Sonntag, 19. Oktober 2014

In einem fremden Garten

Letzte Woche war's ja ein wenig stressig bei mir. Doch alles hat auch sein Gutes.
Wenn man nämlich einen Tag mal nicht wie festgenagelt an seinem Computer sitzt, sondern in einem Haus mit einem wunderschönen alten Garten, dann ist jede Pause eine kleine Auszeit.
Und wenn man es sogar geschafft hat, zu nachtschlafener Zeit an die Kamera zu denken, dann ist eine Bilderflut vorprogrammiert.


Also, geschätzte Leserinnen und Leser, die erste Pause beginnt. Auf in den Garten. Es ist noch früh und die Wiese ist noch feucht.



Die letzten Früchte, so man sie noch essen kann, sind süß. Alles, was hier wächst gehört allen. Jeder, der möchte, darf ernten. Und hier gibt es viel Obst, eine richtige alte Streuobstwiese mit Äpfeln, Kirschen, Birnen, Pflaumen...


Diese beiden hat man leider vergessen. Nun faulen sie gemeinsam ab. Eine hält die andere - bis dass der Tod sie scheide.

Und, wie schon angekündigt: Wenn sie erst einmal losgelassen ist, dann knippst sie, was das Zeug hält; die, wo da ich bin.  Aber jetzt hält sie den Mund. Kommt sowieso gerade nur Murks raus.










Leider ist die erste Pause nun vorbei. Ein letzter Blick zurück und weiterarbeiten.


Aber es gibt ja noch eine Pause. Inzwischen scheint auch die Sonne und es ist angenehm warm. Die Jacken können im Haus bleiben.


Viel Zeit zum Fotografieren habe ich in dieser Pause nicht. Ich darf nämlich sammeln. Äpfel und Maroni und Haselnüsse. Was für eine reiche Ernte.
Während ich mich ganz den Haselnüsse widme, überlasse ich die Kamera meiner Kollegin.
Haselnüssesammeln ist ein wunderbares Löschprogramm fürs Gehirn. Hier noch eine Nuss und dort noch eine Nuss. Und ach, da ist ja auch noch eine - kein Platz für Stress. Die Welt ist nur noch Haselnuss.


Ach, ist der Herbst schön.

Na huch, wo sind denn alle. Jetzt aber schnell.


Als ich zum Haus zurückeile, kommt mir doch ein Fasan entgegen.
Das Foto musste noch sein, auch wenn sich der Vogel lauthals darüber beschwerte. Persönlichkeitsrechte. Datenschutz. Das Recht am eigenen Bild...  Und was er so alles noch gögökte.
Also, lieber Fasan. Ich habe ja nur das Gestrüpp fotografiert und das ist öffentlicher Raum. Da gilt die Panoramafreiheit. Du bist hier nur die Nebensache. Und außerdem bist du sowieso ein bisschen unscharf. Leider.




Das war ein schöner Arbeitstag. So reich beschenkt - und nicht nur mit Äpfeln und Nüssen.
Da macht's auch nichts, dass man im Dunkeln das Haus verläßt und auch erst im Dunkeln wieder heimkehrt. So hält man das gut aus.

Habt alle einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche.
Lieben Gruß
Katala

Samstag, 18. Oktober 2014

Die letzten Sonnenstrahlen...




 ...tauchten  die Welt in ein fantastisches Licht. Alles leuchtete.


Die Farben so satt, so übertrieben. Nur ein paar Minuten dauerte es...
 

 ...dann war das Himmelsspektakel vorbei.

Noch mehr Himmelsspektakel - mit und ohne Sonnenuntergang - gibt es wie jeden Samstag bei der Raumfee.

Habt alle einen schönes Wochenende

Lieben Gruß
Katala

Freitag, 17. Oktober 2014

Freitagsblümchen

Viel Zeit für Blumen war diese Woche nicht. Aber ein Freitag ohne Blumen - nein.


Also gibt es noch einmal ein Bild aus der Küche. Zu den Quitten vom letzten Sonntag hat sich nämlich eine Erika gesellt.
Ganz viele andere Blumen gibt es wie jeden Freitag  auf Helgas Blog "Holunderbluetchen".
Habt alle noch einen schönen Tag.
Heute abend komme ich Euch besuchen.
Lieben Gruß
Katala

Sonntag, 12. Oktober 2014

12 von 12 im Oktober

Heute keinen Wecker gestellt, sondern ausgeschlafen.


Die Sonne schien.


 Schnell einen Topf Tee getrunken...


...und ab zum Flohmarkt ein paar Orte weiter. Habe die ersten Weihnachtsgeschenke gefunden. Die kann ich aber nicht zeigen. Das Kind liest mit. (Die Farben waren wirklich so. Ich habe nicht an den Reglern gespielt.)


Auf dem Rückweg eine kurze Pause an einem See, einfach ein bisschen aufs Wasser stieren...


...und vom Regen freigelegte Wurzeln bestaunen.


Danach noch einen kurzen Rundgang durch den Wald. Nicht eine einzige Marone.


Zu Hause dann erst einmal den Ofen geheizt, damit ich jetzt nicht frieren muss.


Fenster geputzt. Bald sind alle Blätter runtergefallen. Dann scheint morgens auch wieder die Sonne ins Zimmer.


Den Sonnenuntergang bewundert...


...die letzte Ladung Wäsche aufgehängt...


...die wenigen gefundenen Pilze ge- und verputzt...


...und ein bisschen die vom Flohmarkt mitgebrachten Quitten auf dem Küchentisch verdekoriert. Nein, die sind nicht Second Hand. Die sind ganz frisch aus des Händlers Garten. Sie duften ganz fein.

Der Post geht jetzt zu Caro und Meinereiner ins Bett.
Die nächste Woche wird anstrengend, 10-Stunden-Tage von Montag bis Donnerstag. Am Mittwoch am besten dreigeteilt sein. Wirklich schlecht geplant dieser Monat. Ich werde wieder keine Zeit haben, Euch zu besuchen. Tut mir leid. Es wird auch wieder besser.

Habt alle einen guten Start in die neue Woche, die für Euch hoffentlich etwas ruhiger ist.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 10. Oktober 2014

Freitag - Blumen


Irgendwie habe ich den Oktober falsch geplant. Eigentlich müsste jeder Tag 48 Stunden haben und Müdigkeit dürfte es nicht geben, so dass man die Nächte auch noch nutzen kann. Dann wäre alles locker zu schaffen. Dann könnte ich Euch auch jeden Tag besuchen und ein paar nette Zeilen hinterlassen.



Wenigstens habe ich es geschafft, ein paar Blumen aus dem Garten zu holen. Sind für Euch, als kleiner Gruß.



Ich trage den Strauß noch schnell zu Helgas Sammlung. Und dann bin ich auch schon wieder weg.


Habt einen schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende.

Lieben Gruß
Katala

Samstag, 4. Oktober 2014

Ein bisschen Himmel...

...für die Sammlung der Raumfee.

Und ganz viele Hochspannungsmaste.


Ich finde sie schön. Ich mag sie. Sie gehören zur Landschaft, sind mir seit Kindheit an vertraut. Sie bilden Muster. Linien. Struktur. Ordnung.

Windräder finde ich scheußlich. Mag jemand Windräder?

Allen einen schönen Samstagabend und einen schönen Sonntag.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 3. Oktober 2014

Feiertagsblumen und ein Wunder

Nein, stimmt nicht. Die Blumen sind nicht von heute. Sie sind von letztem Samstag. Aber ich hoffe, diese kleine Schummelei lasst Ihr mir durchgehen.


Auf dem Weg ins Altenteil gab's am Straßenrand wieder Dahlien. Und Kürbisse gab es auch. Ich konnte nicht daran vorbei.


Ich brauchte dringend ein bisschen Herbst in der Kammer.


Aber das Wetter war so schön. So schön wie heute. Wir waren bis spät abends draußen, haben den Herbst lieber dort genossen.


Und wir haben ein Wunder erlebt, ein Wunder der Natur.

Kurz nach Neun sind wir losgefahren. Ein paar Dörfer weiter an ein endlos großes Feld.  Wir haben die Autos abgestellt, alle Lichter ausgemacht und gewartet.


Es war nicht das Feld auf dem Foto und es war ja auch viel später, aber so etwa muss es dort ausgesehen haben. Weit hinten war der Wald. Erkennen konnte man nichts. Die Nacht war pechschwarz. Der Himmel war zwar sternenklar, Milliarden  Lichter, aber trotzdem konnte man nicht mehr als die Horizontlinie sehen.
Da standen wir also und warteten. Erst passierte gar nichts. Nur ein paar Hunde bellten in der Ferne. Doch dann hörten wir es. Das Röhren der Hirsche. Erst einer und dann setzten die anderen ein.
Jedes Jahr Ende September/Anfang Oktober treffen sich alle Hirsche der Umgebung in diesem Wald zur Brunft. Und das, soweit die Alten zurückdenken können. Viele Kilometer legen manche Hirsche zurück. Immer wieder, Jahr für Jahr ziehen sie in diesen Wald und kämpfen darum, sich fortpflanzen zu dürfen.


Habt Ihr schon einmal das Röhren eines Hirsches gehört?



Nun stellt Euch vor, dass nicht nur ein Hirsch röhrt, sondern mehrere. Ich sage Euch, es ist gigantisch. Die Nacht ist erfüllt von diesen Lauten. Von überall hallt es wider. Es ist, als sei man darin eingehüllt.
Wir standen und lauschten und hatten alle gleichermaßen ein seliges Lächeln im Gesicht. Auch die Kinder.

Und das wünsche ich Euch auch: ein kleines seliges Lächeln und einen wundervollen Feiertag.

Ich mache mich jetzt auf ins Altenteil. Die Sonne scheint. Ich muss raus. Aber vorher schicke ich die Blumen noch zu Helgas Sammlung.

Die Sonnenblume ist für Euch, nur für Euch, als kleiner Dank.




Lieben Gruß
Katala