Freitag, 25. Juli 2014

Friday Flowerday

Eigentlich bin ich ja schon weg. Die Tasche ist gepackt. Die Kamera liegt bereit. Doch vorher will ich Euch, die Ihr hier lest und mir immer so liebe Kommentare hinterlasst, noch eine Sonnenblume schenken. 

 
Die nächsten Tage werde ich nicht lesen und nicht kommentieren können, denn als Handyverweigerer werde ich offline sein. Doch ich hole es nach. Versprochen.

So, jetzt mache ich mich vom Hof. Ihr könnt ja noch bei Helga vorbeischauen. Dort gibt es ganz viele schöne Freitagsblumen.

Allen ein schönes, geruhsames Sommerwochenende
Lieben Gruß
Katala

Donnerstag, 24. Juli 2014

Gänse, Gänse und nichts im Hirn

Seit Tagen versuche ich, ein paar sinnvolle Sätze für diesen Post zu finden, aber mein Hirn ist leer. 
Die Gänse haben alles gelöscht. Nur noch die lebenserhaltenden Funktionen laufen irgendwo im Hintergrund ab.


Jeder Einfall weggespült.



Alle Ideen aus dem Hirn gefallen.


Gedanken, ehe ich sie richtig gedacht habe, von den Gänsen zerkaut.


Zwei winzige, unausgereifte Einfälle wabern durch die Hirnwindungen.
Wollte ich nicht eine Loblied auf die Faulheit singen? Wollte ich nicht auch darüber sinnieren, wie schön es ist, die Langsamkeit zu genießen?


Aber alle Versuche, wenigstens ein Thema zu fassen, scheitern.


Sollen die Gedanken noch eine Weile weiter wabern. Bald werden auch sie gelöscht sein.
Ich gehe wieder zu den Gänsen.

Euch allen einen schönen Donnerstagnachmittag. Seid faul. Seid langsam. Genießt ein paar Minuten nichts zu tun, nichts zu denken, nur zu sein.

Lieben Gruß
Katala

Sonntag, 20. Juli 2014

Wochen(glück)-Rückblick

Die Woche war gut. Frauke und ich, wir hatten es uns fest vorgenommen, dass diese Woche gut werden wird, und es hat geklappt.


Montag: Ich habe es endlich geschafft, die Sonnenblumen zu fotografieren, die mich jeden Tag auf meinem Arbeitsweg erfreuen. Sie sind zwar nicht ganz scharf, aber bei 100 kmh war leider nicht mehr drin. Das Foto aber musste sein.


Dienstag: Von Frieda kam ein Umschlag voller Nettigkeiten, den ich endlich auspacken konnte.


Mittwoch: Zu Hause den Geschirrschrank geputzt. Ich finde offene Schränke ja wunderschön, aber der leidige Staub... Also alles raus. Alles abwaschen. Alles wieder rein. Ich hasse diese Arbeit, aber das Ergebnis hat mich doch sehr erfreut. Zufrieden ins Altenteil gefahren, denn nun habe ich Urlaub.


Donnerstag: 30 Grad im Schatten. Was kann man da besseres tun, als das Aschenputtelkleid zu waschen. Natürlich von Hand. Es ist ja auch von Hand genäht. Ordentlich mit Wasser planschen, draußen auf dem Hof. Schrubben, spülen, wringen bis man selbst ganz nass ist. Im Sommer eine meiner größten Freuden.



Freitag: Mit Blumen gespielt, den Hof gehütet und den Schmetterlingen zugeschaut.

Samstag: Erst faul im Schatten gesessen, am späten Nachmittag dann, als es nicht mehr ganz so heiß war, mit den Kindern zum See gefahren. Ich war die "Dumme Oma". Kennt jemand das Spiel? Eigentlich heißt es ja "Dummer Junge" und ist ganz einfach. Zwei stehen im Wasser und werfen sich einen Ball zu. Der Dritte steht in der Mitte und muss versuchen, den anderen beiden den Ball wegzuschnappen. Da ich nun mal in der Mitte stand, nannten wir das Spiel halt "Dumme Oma". Heiß umkämpft war der Ball. Da hat mich der kleine Herr, der inzwischen gar nicht mehr so klein, sondern ebenso groß wie seine Mutter ist, im Eifer des Gefechts recht harsch ins Schilf befördert. War ihm hinterher sehr peinlich. Ist aber nichts passiert. War lustig. Es ist toll, mit den Gören noch toben zu können.



Und am ganzen Tag nur ein einziges Foto gemacht, nämlich das vom Salat, den es zum Abendbrot gab. Ein wirklich sehr fauler Tag.

Während ich das hier schreibe, die Woche Revue passieren lasse, sitze ich unter den Sternen auf dem Hof im Altenteil. Ganz still ist es, denn alle anderen sind schon im Bett. Und finster ist es. Nur zwei Kerzen brennen, Mückenkerzen. Ein wenig helfen sie. Manchmal bellt ein Hund irgendwo im Dorf. Und dann hört man wieder eine Weile gar nichts.
Einfach so in der Stille der Nacht zu sitzen, immer mal wieder zu den Sternen aufzuschauen, zu sehen, wie der große Wagen über den Himmel zieht - auch das ist für mich ein Glücksmoment.

So, nun geht dieser Post zu Fräulein Ordnung, die am Wochenende das Glück der Woche sammelt, und ich gehe ins Bett.

Habt alle einen schönen Sonntag

Lieben Gruß
Katala

Samstag, 19. Juli 2014

Als Hilfsgänseliesel im Einsatz

So muss das aussehen, wenn man ein Gänseliesel ist. Man geht vorneweg und alle Tiere kommen im sprichwörtlichen Gänsemarsch hinterher.


Bei der Tochter klappt das prima. Zwar muss die eine oder andere Gans zwischendurch mal kurz kosten, wie so ein Stück Schnur schmeckt...


...doch wenn es abends in den Stall geht, sind alle ganz brav und folgen der Tochter.

Gestern nun waren die Kinder zum Geburtstag geladen und der gute Gatte und ich hatten Hofdienst. Zum Abend verzog sich der gute Gatte in den Wald. Da hatte dann nur noch ich Hofdienst.
Ich schaff' das schon, dachte ich so bei mir. Ist ja alles ganz leicht. Hatte es ja schon unzählige Male bei der Tochter beobachtet.


Als die Sonne hinterm Wald am Dorfrand versank, machte ich mich auf, die Gänse nach Hause zu holen.
Ich liebe diese Viecher ja. Es sind so nette Tiere. Stundenlang kann ich zwischen ihnen sitzen und einfach nur zuschauen wie sie fressen, wie sie trinken, wie sie in den Wasserschüsseln planschen. Aber gestern konnte ich sie zwischendurch mal gar nicht mehr leiden.


Als ich zur Gänsewiese kam, warteten sie schon. Kaum war das Gatter offen, düsten sie los. Laut schnatternd und flügelschlagend rannten sie Richtung Hof - rum um die Ecke und weg waren sie. Ich kam gar nicht so schnell hinterher.


Vorsichtshalber hatte ich alle Gatter offen gelassen und da die Gänse wissen, dass im kleinen Garten hinterm Haus noch ein Nachtmahl auf sie wartet, waren sie brav um den Futtertrog versammelt.
Schnell durchgezählt. Hurra, keine war abhanden gekommen.

Aber bis zum Futtertrog ist es nur die halbe Strecke. Von dort müssen sie noch durch einen Durchgangsstall, über den Hof und dann erst sind sie im Bett. Das ist vielleicht nicht der einfachste Weg, auf jeden Fall aber der stressfreiere, denn so treffen sie nicht mit den Hühnern zusammen. Die Gänse fühlen sich inzwischen nämlich als die großen Chefs hier auf dem Hof. Selbst die Hunde verschwinden freiwillig im Haus, wenn die Schar über den Hof kommt.

Als der Futtertrog leer, noch ein wenig Gras gefressen und ausreichend Wasser getrunken war, wollte ich sie dann endlich in ihren Stall treiben. Alle Türen waren geöffnet. Es konnte losgehen.
Die Gänse sahen das anders.


Seltsame, unbekannte Dinge langen da im Garten. Die mussten erst einmal gründlich untersucht werden. Na gut, ließ ich sie halt noch ein wenig an den Dachrinnen nagen.
Doch dann sollte endlich Schluss sein.
Gänse gerufen. Gänse kamen nicht.
Gänse getrieben. Alle Gänse liefen an der offenen Tür vorbei in die andere Hälfte des Gartens.
Gänse wieder zurück Richtung Tür getrieben. Gänse liefen wieder daran vorbei. Schnatterten aufgeregt und stürzten sich auf die Bauplane, die sie bis dahin noch gar nicht entdeckt hatten.
Wieder habe ich sie eine Weile gewähren lassen. Irgendwann mussten sie doch mal müde werden, vielleicht sogar ganz von alleine in ihren Stall laufen.
Ich wartete und wartete. Rief sie. Lockte sie. Aber sie wollten einfach nicht schlafen gehen.
Sie noch einmal zur Tür zu treiben, versuchte ich gar nicht mehr, da ich sicher war, dass sie sowieso wieder daran vorbei und in den Teil des Gartens laufen würden, in dem die Rosen stehen. Und von dort wollte ich sie unbedingt fernhalten, damit es den jungen Knospen nicht so ergeht, wie es dem Dachwurz erging. Der ist nämlich komplett weggefressen.
Ich sah mich schon bis in die Nacht hinein mit den Gänsen im Garten hocken, bis die Tochter kommen, einmal rufen und die Gänse endlich in ihren Stall verfrachten würde. Darauf hatte ich aber so gar keine Lust.
Wäre der gute Gatte dagewesen, hätte er den Weg an der Tür vorbei versperren können. Allein schaffte ich das nicht. Zumindest nicht einfach so, denn ich konnte ja nicht gleichzeitig vor und hinter den Gänsen sein. Wollte ich nicht noch Stunden hier sitzen, musste ich ganz schnell wachsen, bis auf das Maß von zwei Menschen.
Ja, na klar. War doch ganz einfach. Und warum, bitte, war ich da nicht gleich draufgekommen?
Ich griff mir einen Besen und ein langes Wasserrohr. Damit konnte ich meine Armspanne auf gut vier Meter verlängern und so war es dann ganz leicht. Ratz, fatz waren die Gänse im Stall. Sie schnatterten noch ein wenig müde vor sich hin und dann schliefen sie ein. Eine nach der anderen.

Ach, Gänse sind doch wirklich ganz reizende Tiere. Ich liebe sie. Nun wieder.

Habt alle ein feines Wochenende
Lieben Gruß
Katala

P.S.: Den Abendhimmel schicke ich zur Raumfee. Dort werden samstags Himmelsbilder gesammelt.

Freitag, 18. Juli 2014

Die Guten ins Väschen, die Schlechten zum Häschen

Im Frühjahr hatte die Tochter einige Ringelblumen im Hochbeet vorgezogen.


Die damals noch kleinen zarten Pflänzchen kamen in den Garten und sollten das Gemüse vor allerlei Ungeziefer beschützen.


Inzwischen muss man allerdings das Gemüse vor den immer riesiger werdenden Ringelblumen beschützen.


Statt Zwiebeln, Bohnen und Salat sieht man nur noch Ringelblumen, Ringelblumen und Ringelblumen. Man erkennt nicht einmal, dass sie regelmäßig beschnitten werden, denn schneidet man eine Blüte ab, treiben garantiert drei neue nach.


Alle Tiere bekommen inzwischen Ringelblumen ins Futter. Nur die Blüten nicht. Da ist die Tochter eigen.


Die Blüten werden sorgsam aussortiert und kommen in alle möglichen Gefäße, werden überall im Haus verteilt - eine Orgie in Sommersonnengelb.



Auf dem Hof stehen auch Ringelblumen.


Und natürlich kamen auch welche in den Geburtstagsstrauß,  der inzwischen wohl schon verschenkt ist.




Ich war bei der Hitze zu faul, bis hinter in den Garten zu laufen, um mir auch ein paar Ringelblumen zu holen. Ich nahm mir, was in der Nähe wuchs, um die beiden kleinen Hängevasen zu befüllen, die mit Friedas Nettigkeiten zu mir kamen.


Die eine Vase hängt nun in der Schlafkammer am Spiegel...


...und die andere am alten Gardinenhaken im Salon.

Diese beiden Vasen sind ein wunderbares Spielzeug. Ich werde sie hier ganz bestimmt noch öfter zeigen.

So, jetzt aber schnell alle Blumen zu Holunderbluetchens Sammlung. Ich muss zu den Gänsen, schauen, ob sie noch genügend Wasser haben. Wir, also der gute Gatte und ich, hüten hier nämlich heute den Hof.

Allen einen schönen Restfreitag.
Lieben Gruß
Katala

Dienstag, 15. Juli 2014

Sie haben Post

sagte die Sekretärin gestern früh und überreichte mir einen Umschlag. Und dann begann eine schreckliche Zeit.
Ein Umschlag voller Nettigkeiten von Frieda und ich musste warten, weil ich ja die liebevolle Verpackung auch fotografieren wollte. Und das, wo ich so neugierig war. Es war furchtbar.
Heute früh war es dann endlich soweit. Ich konnte auspacken.


Liebe Frieda, ich gestehe, den Umschlag habe ich gestern dann doch sehr bald schon im Büro abgemacht und mich den ganzen Tag an diesem Anblick und am Duft des Lavendels erfreut.



Es sind so schöne Dinge,die Du mir geschenkt hast. Ich danke Dir von Herzen.


Die beiden kleinen Hängervasen kommen mit in unser Altenteil. Ich weiß auch schon, wo ich sie anbringen werden. Ich freue mich schon darauf und werde natürlich Fotos davon machen und sie hier zeigen.


Nun darf ich ein paar Nettigkeiten verteilen. Und weil ich in der Nettigkeitenbranche ganz neu bin, habe ich erst einmal in verschiedenen Blogs nachgeschaut, wie das funktioniert.


Gefunden habe ich diesen Text bei "Rotkraut":
 
"Die ersten 3 Menschen, die mir einen Kommentar hinterlassen, erhalten irgendwann dieses Kalenderjahr eine Überraschung von mir ... wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass es dieses Jahr ankommt ist sicher."

Da ich in den nächsten Wochen sehr wenig Zeit haben werde, war ich über diese Regel sehr froh. Ich muss also nicht sofort etwas verschicken. Das ist gut.

Aber eine kleine Änderung werde ich doch vornehmen: Nicht die ersten drei Menschen, die unter diesem Post kommentieren,  sondern die ersten drei Menschen, die in ihrem Kommentar schreiben, dass sie eine Nettigkeit haben möchten, werden von mir mit einer Kleinigkeit bedacht - irgendwann in diesem Jahr.

Liebe Frieda, Dir noch einmal Dank und einen ganz lieben Extragruß.

Habt alle einen schönen Dienstag
Katala

Samstag, 12. Juli 2014

in heaven

So schön, der Mond gestern nacht.



Statt endlich ins Bett zu gehen, habe ich fast eine Stunde auf dem Balkon gesessen und  zugeschaut, wie die Wolken vorbeizogen. 


Ich kann mich nicht entscheiden, welches Foto ich nehmen soll.


Fotoentscheidungsfindungen dauern bei mir so lange. (Das muss wohl an diesem langen Wort liegen.)
Ich zeige sie halt alle.









Der Mond wandert nun weiter zur Raumfee. Dort sind samstags immer ganz viele Himmel versammelt.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Lieben Gruß
Katala

Freitag, 4. Juli 2014

friday-flowerday mit einem Nachtrag

Ach, schon wieder Freitag. Schon wieder die Woche um und kaum etwas geschafft.
Aber auch:
Hach, schon wieder Freitag, endlich wieder Blumentag bei Helga. Und um mich und vielleicht auch alle anderen zu erfreuen, habe ich zusammengetragen, was ich gerade besonders mag:



Gladiolen...
.

...Schattenspiele...



...diese alte Vase, die ich erst vor kurzem neu entdeckte...


... das alte Schmuckkistchen...


... vor allem auch wegen seines schönen Monogramms...


...einem E. Das Monogramm meiner Großmutter.

Und weil ich letzten Freitag einen Ersatzspieler ins Rennen schicken musste, machte Lotta den Vorschlag, ich könne den Strauß ja nachliefern.
Da ist er:


Die junge Frau auf dem Bild ist übrigens die "Dame mit Hut und Handschuhen", von der die Rede war.

Noch mehr Blumen von dieser Woche gibt es hier.

Ich wünsche allen einen schönen Resttag, ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.
Ich bin dann mal weg, offline.

Lieben Gruß
Katala