Freitag, 13. Juni 2014

12 von 12 im Juni...

...und ich bin seit langem wieder einmal dabei.

Mein erste Arbeitstag nach Pfingsten. Früh ist alles noch im grünen Bereich.



Frühstücken mit ganz viel Tee. Langsames Wachwerden. Da ich heute keine Termine habe, kann ich trödeln.




Ein Blick aus dem Fenster. Nirgends ist eine Regenwolke in Sicht. Also muss ich die auf den Balkon verbannten Zimmerpflanzen noch gießen…



…damit das Schild wenigstens ein bisschen der Wahrheit entspricht.


Dann die Reise zum Arbeitsplatz.

Vor dem Bahnübergang schön brav in die Autoschlange einreihen und warten. Hier steht man fast immer vor geschlossenen Schranken.




Warten.
Mein Auto ist und bleibt das letzte in der Schlange. Irgendwie komisch. Wissen alle anderen etwas, das ich nicht weiß?
Ein Mann mit Kamera geht Richtung Bahnübergang.
Oh nein, bitte keinen Unfall! Ich kenne mich hier doch gar nicht aus. Ich fahre hier doch immer nur durch.
Weiter warten.
Wieso sitzt im Auto vor mir eigentlich kein Fahrer?
Der Mann mit der Kamera kommt zurück. Ich frage ihn, wann’s denn weitergehe.
In zwei Tagen.

Hhm, da war doch dieses riesige Schild vor dem Kreisverkehr. Stand was vom 9. Juni drauf. Aber stand da nun „am“ oder „ab“?
Ist jetzt egal. Wenden und doch die Autobahn nehmen.

Autobahn ist langweilig. Ich fahre lieber über die Dörfer. Da gibt es mehr zu schauen und man kann Fotos von Feldern mit Himmel machen. Autobahn ist nur Straße und Autos, aber wenigstens mit ein bisschen Himmel. Also wieder Fotoapparat rauskramen und durch die Scheibe knipsen.





In der Stadt dann auch Himmel. Und Ampeln.



Nach zwei Autos schon wieder ROT.


Ich komme später als geplant. Eine Kollegin nimmt mich diskret zur Seite.




Ich dachte, so etwas passiert nur alten Männern. Nun passiert es mir also auch schon. Noch eine weitere Trottelei und ich gebe mich heute Abend im Heim ab.




Ich habe heute zwar keine Termine, aber ich muss jede Menge Papiere für die nächste Woche vorbereiten. Natürlich alles streng nach QM. In einer Rundmail an die verehrten Kolleginnen nd Kollegen habe ich einmal „Kuh M“ geschrieben. Kam bei einigen gar nicht gut an.


Übrigens, wer nicht weiß, was QM ist, frage nicht und schätze sich glücklich.


Mein Magen knurrt. Ich habe nichts zu Essen und um rauszugehen, fehlt mir die Zeit. Eine Kollegin teilt ihre Stullen mit mir und schenkt mir ein gekochtes Ei.





Mir geht’s gleich viel besser und das mit dem Heim ist gestrichen.


Ab fünf bin ich allein im Büro. Kein Telefon. Niemand will etwas. Jetzt kann ich zügig arbeiten.

Für die Heimreise nehme ich gleich die Autobahn.

Zuhause angekommen führt mich  mein erster Weg in den Garten. Die Sonne ist schon hinter den Bäumen verschwunden.





Ich ernte ein paar Erdbeeren...




...und etwas Salat für das Abendessen.

Schnell ein Butterbrot dazu. Mehr braucht es heute nicht. Bin ja Strohwitwe. Der gute Gatte kurt.

Ich muss auch noch den Garten gießen.


Und nun das letzte Bild für heute. Das zwölfte. Es zeigt etwas ganz besonderes. Einen Schatz. Die erste reife Frucht meiner Lieblingssorte. Darf ich vorstellen: Mieze Schindler.





Die köstlichsten Erdbeere der Welt. Ach, was rede ich - des ganzen Universums.

Süß wie keine anderen.

Und das Aroma! Kein bisschen Erdölgeschmack.


So, jetzt ab damit zu Caro und all den anderen "12 von 12".

Und dann - dann werde ich mir diese Erdbeere auf der Zunge zergehen lassen.


Allen einen schönen Freitag.


Lieben Gruß

Katala

Kommentare:

  1. Guten Morgen Katala,
    nicht im Heim abgeben, weiter bloggen!!! Das Gartenschild ist super - das könnte ich mir selbst umhängen!!!
    Hab ein wundervolles Wochenende
    Elisabeth

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  2. Kuh M ist nichts gegen Fuck You - das haben wir.....
    Thank God, it's Friday. Für dich hoffentlich auch...
    Alles Liebe!
    Astrid

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  3. Zwei Tage hätte ich auch nicht dort gestanden und gewartet....;-)... Auch wenn ich Autobahnen auch nicht sonderlich mag...Kuh M ..werde ich mir merken...Ich persönlich denke ja sowieso darüber, dass man das nur mit Humor nehmen kann...;-) LG Lotta.

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    1. Ich sehe das ja auch so, das mit dem Humor. Aber manchmal vergeht er einem doch. Man lacht zwar noch, aber das ist dann nur noch hysterisches Gekicher um nicht zu schreien.

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