Mittwoch, 15. August 2012

Vom Nachmachen einer Kette


Das Prinzesschen, die Enkeltochter, ist erkältet. Sie schnieft und hustet und ist vergnatzt. Da hilft nur eine Kette, denn mit Schmuck kann man sie immer fangen.
Die Idee dafür fand ich hier und ich fand sie so wunderschön, dass ich es sowieso probieren wollte.

Man nehme also Holunderbeeren, die noch grün und fest sind...



...popele sie von den Stielen und fädele sie auf.



Aber leichter geschrieben als getan. Nicht einfach Nadel rein und Faden durch. Nee, nee. Man muss genau die Mitte zwischen den harten Kernen im Inneren treffen, sonst kommt man nicht weiter oder die Beere bricht auseinander.
Ein mühsames Unterfangen für kleine ungeschickte Finger.


Die Lust an diesem Spiel ist dann auch rasch verflogen.
"Oma, machst Du weiter?" fragt das Prinzesschen und verschwindet, ohne noch die Antwort abzuwarten. 
Klar macht Oma weiter. Oma war ja auch so blöd, es unbedingt probieren zu wollen. 

Und also sitze ich und fädele und fädele und fädele und fädele ... bis auch ich keine Lust mehr habe und beschließe, die Kette ist fertig.


Nun hängt sie am Prinzesschen. Und da wird sie wohl auch bleiben, bis sie hin ist.

Allen einen schönen Tag

Katala

Kommentare:

  1. schön, eure kettchen!!!

    eine tolle idee!
    und ein toller blogtipp von dir!
    danke dir für beides!!!

    ich habe auch einen blogtipp für dich
    schau mal hier...

    http://tomatenbluete.wordpress.com/2012/08/11/schnell-schnell/

    man kann nämlich auch noch andere tollen dinge mit den grünen hollunderbeeren machen...

    lg nancy

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    1. Vielen Dank für den Tip. Habe gleich mal nachgeschaut. Das ist wirklich ein tolles Rezept. Ich werde es sofort an meine Tochter weiterleiten. Ihr Mann liebt nämlich Kapern. Ich mag die Dinger gar nicht.

      Lieben Gruß
      Katala

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  2. Wie süüüüüß! Ich hätte wohl nur ein Armband fertig bekommen - für eine Katzenpfote!
    Lieben Gruß, vany

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