Freitag, 3. August 2018

Heisser Juli


Die weit entfernt lebende Schwester ist zu Besuch. Da konnte es noch so heiß sein, da war der Juli schön. Auch mit 30 Grad in der Wohnung. Scheißegal. Wir haben ja einen See. Der hat zwar inzwischen auch 28 Grad, aber nach einer Stunde ist man dann doch etwas abgekühlt. Doch der Wasserspiegel sinkt. Jeden Tag ein bisschen. Und der See ist sowieso schon flach. Wenn der August genau so heiß wird, können wir dann zum anderen Ufer laufen.
Im Fläming, bei der Tochter, sind die Gräben inzwischen ausgetrocknet. Doch trotz der Trockenheit haben wir einen riesigen Baumpilz entdeckt. Seltsam.
Fürs Famillientreffen war Brombeertorte geplant. Also erst ein mal in den Wald und sammeln. Dreifrauhoch ging das schnell. Die winzigen Stacheln zu aus den Fingern zu popeln dauerte länger.
Und ich habe Post bekommen. Die obere Karte von Manu, die untere von Birgitt. Vielen lieben Dank ihr beiden. Ich habe mich sehr gefreut und mich nur deshalb noch nicht bei Euch bedankt, weil der Computer im Hitzestreik ist. Ich hoffe zumindest, dass es nichts Ernsteres ist.
Bis ich diese paar Zeilen hier zusammen hatte, ist der Computer fünfmal abgeschmiert. Das ist nervig. Aber die Monatscollage für Birgitts Sammlung muss sein - egal unter welch widrigen Umständen.
So und noch einmal von vorne: Computer herunterfahren, Computer wieder hochfahren - ich mach jetzt Schluss.
Ich wünsche Euch allen einen schönen August und denen, die wie wir hier, unter der Trockenheit leiden, endlich einmal ganz viel Regen.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 6. Juli 2018

Reise-Juni

Plötzlich und unerwartet war der Juni vorbei und mit ihm die erste Hälfte dieses Jahres. Nach huch. Je älter ich werde, desto schneller rennt die Zeit. Also muss man ihr abknapsen, was man kann.
Und so wurde der Juni zum Reisemonat.


Wir waren in Sangerhausen. Wir waren im Europa-Rosarium, wo ich die schönste Rose fand, die ich je gesehen habe, aber dummerdings habe ich vergessen, mir den Namen zu notieren. Wir waren in der Barbarossahöhle, der einzigen Schauhöhle mit Anhydritgestein in Europa - ein Ort, so phantastisch, dass ich Stunden dort verbringen könnte, aber leider darf man nicht ohne einen Führer dort hinein. Wir waren auf dem Kyffhäuser, sind die 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform hinaufgeschnauft, und haben von dort oben einen anderen Weg zurück zum Parkplatz entdeckt, den "Klingenden Wanderweg", auf dem hinter jeder Ecke eine Tafel mit einem Liedtext aufgestellt ist, und so wir die Melodie kannten, haben wir diese Lieder dann auch immer furchtbar falsch, aber voller Eifer und sehr laut gesungen - war lustig.
Und wir waren am Meer. Auf dem Darss. Am Wochenende mit dem schlechtesten Wetter des Monats. War aber völllig egal - Hauptsache Meer. Lange Spaziergänge am fast menschenleeren Strand, durch das Naturschutzgebiet und zum Darsser Leuchtturm, dessen 134 Stufen ein Klacks gegen die des Kyffhäusers waren. Ach, schön war's. Aber wie immer viel zu kurz.
Ansonsten war der Juni voller frühsommerlichen Überflusses: Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen. Alles wollte geerntet und verarbeitet werden. Das gab feine Wintervorräte.
Zeit fürs Bloggen blieb leider nicht. Vielleicht wird es ja im Juli besser.
Ich wünsche Euch allen ein sonniges Wochenende
Morgen drehe ich endlich einmal eine Blogrunde. Versprochen.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 8. Juni 2018

Garten-Mai

Schön war der Mai. Schön heiß. Hat es doch einmal geregnet, dann sinnflutartig. Doch zum Glück ist hier nichts passiert.  Keine Überschwemmungen. Keine reißenden Fluten. Nur Hitze.


Da der verknackste Rücken mehr und mehr besser wurde, habe ich die meiste Zeit im Garten verbracht. Ende des Monats hat er mir die viele Pflege und das viele Wasser schon gedankt: mit der ersten Gurke, frischem Salat und den ersten beiden Erdbeeren.
Wir haben mit den Kindern gegrillt - am leckersten fand ich die Salate.
Für einen Abend waren wir in Bregenz, um uns das englische Tanztheater "Motionhouse" anzuschauen. Sehr akrobatisch, sehr spannend. Nur zu empfehlen. Leider nicht eine einzige Aufführung hier in der Nähe.
In Ulm haben wir Zwischenstation gemacht. Ein feines kleines Städtchen mit einem wunderschönen Münster. Nur ein Bild ohne Menschen darauf habe ich gefunden. Ich hoffe, Häuser darf man noch fotografieren...
Und ich habe abends oft am See gesessen, bis die Sonne hinter den Bäumen verschwand. Ich habe gelesen oder einfach nur geschaut und beobachtet, was so im und auf dem Wasser passiert. Ganz schön spannend so ein See.
Meine Collage schicke ich wie immer zu Birgitt, wenn auch unter neuer Adresse.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende
Bis bald
Katala

Freitag, 4. Mai 2018

April-Collage

 
Am Anfang des Monats, zu Ostern, noch fast winterliche Kälte. Vierzehn Tage später blüht und grünt es überall. Der Ahlsdorfer Park ist voller Buschwindröschen. Im Garten der Tochter tummeln sich fleißig Bienen.
Da mein Rücken noch immer nicht richtig verheilt ist, sieht es in meinem Garten noch etwas wie Kraut und Rüben aus. Der Gatte hat mir die alte Bank und den noch älteren Tisch repariert. Ich soll den Garten genießen - ja, wie, wenn man nicht lange sitzen kann.
Und was tun man, wenn Stehen die beste aller Daseinsformen ist? Man bastelt in der Küche herum, probiert sich an Süßspeisen. Die Tochter hatte noch eine Packung tiefgekühlter Stachelbeeren. Sehr lecker geworden. Passte hervorragend zum Schokokuchen, den die Tochter gebacken hat. Mit Johannisbeeren geht das sicher auch - wenn sie dann reif sind.
Meine Monatscollage schicke ich wie immer zu Birgitt - und ich hoffe sehr, es wird nicht das letzte Mal sein.
Euch allen ein schönes Wochenende
Lieben Gruß
Katala
P.S.: Morgen komme ich Euch wieder einmal besuchen.





Donnerstag, 5. April 2018

März


Der Monat hatte so gut angefangen, zwar bitterkalt aber sonnig. Der See war fest gefroren. Selbst wir haben uns aufs Eis gewagt.
Dann das wundervolle Bregovic-Konzert in Dresden. Das Einzige, das störte, waren die Stühle im Saal. Viel zu wenig Platz zum Tanzen.
Eine Woche später ein wundervoller Frühlingstag. Überall Schneeglöckchen. Die ersten Bienen wagten sich hervor.
Und dann war da die Wurzel, die ich unbedingt aus der Erde haben wollte. Ich habe gezerrt und gezogen, bis es geknackt hat. Der Gatte dachte, es wäre die Wurzel. Dummerdings war es mein Kreuz. Seither ist es so steif wie ein Brett. Jede Bewegung eine Lachnummer. Bücken geht gar nicht.
Die Tage ziehen sich wie Kaugummi, wenn man es in keiner Stellung lange genug aushält, um etwas Gescheites anzufangen. Es wird zwar langsam besser, doch bis alles wieder so funktioniert, wie es soll, wird es noch dauern.
Zum Glück war es den restlichen März zu kalt für den Garten. Am 28. hatten wir hier sogar noch einmal den ganzen Tag Schnee. Doch nun wird es Frühling und ich darf nicht in die Beete. Allerstrengstes Verbot. Ganz furchtbar.
Ein schöner Trost in dieser Misere ist die Osterkarte von Birgitt. Vielen lieben Dank dafür. Im Gegenzug kann ich im Moment leider nur die Collage zu Dir schicken.
Mindestens die nächsten vierzehn Tage werde ich mich vom PC noch fernhalten. Sitzen ist noch nicht so das Ding. Am besten ist Stehen - wie öde.
Euch einen schönen April
Lieben Gruß
Katala