Donnerstag, 4. Oktober 2018

September

Erst Hochsommer und dann gleich Winter. Was für ein Monat.


Wieder ein Garten- und Küchenmonat. Stunden um Stunden. Gebuddelt, geerntet und zu Wintervorräten verarbeitet. Die Kammer und der Tiefkühler sind rappelvoll. Es kann Winter werden.
Doch so schnell war es wirkllich nicht nötig. Nächte mit nur einem Grad. Abends am See sitzen war nur mit Winterbekleidung möglich. Aber so schön.
Und Glück gehabt, dass die ersten Nachtfröste meinen Garten und vor allem die erst Anfang August gesäten Bohnen verschont haben  - bei der Tochter ist schon alles erfroren.
Mit der Kälte kamen auch die ersten ungebetenen Gäste in die Kammer. Doch das Loch ist inzwischen gefunden, dem dummen Spiel, Morgen für Morgen eine Maus in der Falle zu haben, ein Ende gemacht.
Der Besuch der Spatzenschar auf dem Balkon dagegen ist eine allmorgendliche Freude.
Beim Holzmachen unter der Rinde ein wunderschönes Muster gefunden. Die schönsten Eyelets, die ich je gesehen habe. Irgendwann werde ich versuchen, sie nachzusticken.
Doch jetzt hoffe ich erst einmal auf einen goldenen Oktober. Auf eine Chance für die Bohnen und noch ganz viel Gartenzeit. Längst ist nicht alles geschafft.
Die Collage schicke ich wie immer zu Birgitts Sammlung
Euch allen noch viele sonnige Tage
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 7. September 2018

August





Der August war ein Erntemonat. Alles war auf einmal reif. Ich habe fast jeden Tag im Garten verbracht, mich über die vielen Insekten gefreut und gegossen, gegossen, gegossen.
Auch bei der Tochter fiel kaum Regen. Trotzdem sind ihre Tomaten gigantisch und von den vielen zuckersüßen Pfirsichen, die ich dort gegessen habe, habe ich bestimmt ein Kilo zugenommen.
Jetzt schnell die Collage zu Birgitt geschickt und dann nach Pflaumenmus geschaut.
Euch allen ein schönes Wochenende
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 3. August 2018

Heisser Juli


Die weit entfernt lebende Schwester ist zu Besuch. Da konnte es noch so heiß sein, da war der Juli schön. Auch mit 30 Grad in der Wohnung. Scheißegal. Wir haben ja einen See. Der hat zwar inzwischen auch 28 Grad, aber nach einer Stunde ist man dann doch etwas abgekühlt. Doch der Wasserspiegel sinkt. Jeden Tag ein bisschen. Und der See ist sowieso schon flach. Wenn der August genau so heiß wird, können wir dann zum anderen Ufer laufen.
Im Fläming, bei der Tochter, sind die Gräben inzwischen ausgetrocknet. Doch trotz der Trockenheit haben wir einen riesigen Baumpilz entdeckt. Seltsam.
Fürs Famillientreffen war Brombeertorte geplant. Also erst ein mal in den Wald und sammeln. Dreifrauhoch ging das schnell. Die winzigen Stacheln zu aus den Fingern zu popeln dauerte länger.
Und ich habe Post bekommen. Die obere Karte von Manu, die untere von Birgitt. Vielen lieben Dank ihr beiden. Ich habe mich sehr gefreut und mich nur deshalb noch nicht bei Euch bedankt, weil der Computer im Hitzestreik ist. Ich hoffe zumindest, dass es nichts Ernsteres ist.
Bis ich diese paar Zeilen hier zusammen hatte, ist der Computer fünfmal abgeschmiert. Das ist nervig. Aber die Monatscollage für Birgitts Sammlung muss sein - egal unter welch widrigen Umständen.
So und noch einmal von vorne: Computer herunterfahren, Computer wieder hochfahren - ich mach jetzt Schluss.
Ich wünsche Euch allen einen schönen August und denen, die wie wir hier, unter der Trockenheit leiden, endlich einmal ganz viel Regen.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 6. Juli 2018

Reise-Juni

Plötzlich und unerwartet war der Juni vorbei und mit ihm die erste Hälfte dieses Jahres. Nach huch. Je älter ich werde, desto schneller rennt die Zeit. Also muss man ihr abknapsen, was man kann.
Und so wurde der Juni zum Reisemonat.


Wir waren in Sangerhausen. Wir waren im Europa-Rosarium, wo ich die schönste Rose fand, die ich je gesehen habe, aber dummerdings habe ich vergessen, mir den Namen zu notieren. Wir waren in der Barbarossahöhle, der einzigen Schauhöhle mit Anhydritgestein in Europa - ein Ort, so phantastisch, dass ich Stunden dort verbringen könnte, aber leider darf man nicht ohne einen Führer dort hinein. Wir waren auf dem Kyffhäuser, sind die 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform hinaufgeschnauft, und haben von dort oben einen anderen Weg zurück zum Parkplatz entdeckt, den "Klingenden Wanderweg", auf dem hinter jeder Ecke eine Tafel mit einem Liedtext aufgestellt ist, und so wir die Melodie kannten, haben wir diese Lieder dann auch immer furchtbar falsch, aber voller Eifer und sehr laut gesungen - war lustig.
Und wir waren am Meer. Auf dem Darss. Am Wochenende mit dem schlechtesten Wetter des Monats. War aber völllig egal - Hauptsache Meer. Lange Spaziergänge am fast menschenleeren Strand, durch das Naturschutzgebiet und zum Darsser Leuchtturm, dessen 134 Stufen ein Klacks gegen die des Kyffhäusers waren. Ach, schön war's. Aber wie immer viel zu kurz.
Ansonsten war der Juni voller frühsommerlichen Überflusses: Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen. Alles wollte geerntet und verarbeitet werden. Das gab feine Wintervorräte.
Zeit fürs Bloggen blieb leider nicht. Vielleicht wird es ja im Juli besser.
Ich wünsche Euch allen ein sonniges Wochenende
Morgen drehe ich endlich einmal eine Blogrunde. Versprochen.
Lieben Gruß
Katala

Freitag, 8. Juni 2018

Garten-Mai

Schön war der Mai. Schön heiß. Hat es doch einmal geregnet, dann sinnflutartig. Doch zum Glück ist hier nichts passiert.  Keine Überschwemmungen. Keine reißenden Fluten. Nur Hitze.


Da der verknackste Rücken mehr und mehr besser wurde, habe ich die meiste Zeit im Garten verbracht. Ende des Monats hat er mir die viele Pflege und das viele Wasser schon gedankt: mit der ersten Gurke, frischem Salat und den ersten beiden Erdbeeren.
Wir haben mit den Kindern gegrillt - am leckersten fand ich die Salate.
Für einen Abend waren wir in Bregenz, um uns das englische Tanztheater "Motionhouse" anzuschauen. Sehr akrobatisch, sehr spannend. Nur zu empfehlen. Leider nicht eine einzige Aufführung hier in der Nähe.
In Ulm haben wir Zwischenstation gemacht. Ein feines kleines Städtchen mit einem wunderschönen Münster. Nur ein Bild ohne Menschen darauf habe ich gefunden. Ich hoffe, Häuser darf man noch fotografieren...
Und ich habe abends oft am See gesessen, bis die Sonne hinter den Bäumen verschwand. Ich habe gelesen oder einfach nur geschaut und beobachtet, was so im und auf dem Wasser passiert. Ganz schön spannend so ein See.
Meine Collage schicke ich wie immer zu Birgitt, wenn auch unter neuer Adresse.
Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende
Bis bald
Katala